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MEDIZIN

Verstärkt Bestrahlung bei Prostatakrebs?

Publicerat måndag 16 mars 2009 kl 12.19
Neue Hoffnung für Krebspatienten

Bei der Behandlung von Prostatakrebs kann künftig möglicherweise stärker auf Bestrahlung gesetzt werden. Wie der Schwedische Rundfunk berichtet, hat die Strahlenbehandlung vergleichsweise geringe Nebenwirkungen. Dies hat eine schwedisch-norwegische Studie erbracht, die am Montag auf der Internet-Seite The Lancet Oncology veröffentlicht wurde.

Per Fransson, Forschungsassistent im Bereich Onkologie an der Universität Umeå, sagte, gesteigerte Dosen der Strahlenbehandlung hätten zu weniger Beschwerden geführt als früher angenommen. „Mit Blick auf eine erhöhte Lebenserwartung kann man daher bestrahlen, ohne viele Nebenwirkungen befürchten zu müssen. Ich denke, die Zahl der Patienten, die bestrahlt werden, wird markant zunehmen“, sagte Fransson. Die Forschergruppe, die für den aktuellen Bericht steht, hatte zuvor nachgewiesen, dass sich für Männer mit aggressivem Prostatakrebs die Überlebenschancen verdoppeln, wenn eine Hormonbehandlung mit Bestrahlung kombiniert wird.

In Schweden erhalten jährlich an die 10.000 Männer die Diagnose Prostatakrebs. Laut dem Schwedischen Rundfunk kann für etwa 2000 von ihnen die kombinierte Behandlung aktuell werden.

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