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Medizin

Bewegung auf Rezept macht gesund

Publicerat fredag 20 mars 2009 kl 09.27

Immer mehr schwedische Regionen verzeichnen deutliche gesundheitliche Verbesserungen bei Patienten, denen die Ärzte statt Medikamenten Bewegung verschreiben. In der westschwedischen Region Halland hat sich die Zahl dieser Patienten in den letzten fünf Jahren verdoppelt.

Anna Hedin arbeitet mit Gesundheitskonzepten im südwestschwedischen Falkenberg. Sie unterstützt Ärzte und Polikliniken mit Information und Ratschlägen, wie man bewegungsunwillige Patienten auf Trab bringt. „Ich glaube, die vorbeugenden und aktivierenden Aspekte der medizinischen Betreuung sind in den letzten Jahren anders strukturiert worden“, beschreibt sie die Entwicklung.

Sport ist seit langem ein probates Mittel gegen bestimmte Krankheiten und zur Vorbeugung. Aber nicht alle Patienten folgen unbequemen mündlichen Empfehlungen ihres Arztes. Fachleute wissen, dass die meisten Patienten sich erst dann richtig gut versorgt fühlen, wenn sie nach der Untersuchung auch ein Rezept bekommen.

Belächeltes Konzept

Den Vorschlag, gezielte Bewegung auf dieses Rezept zu schreiben, belächelten bei der Einführung 2001 zunächst viele. Inzwischen beweisen mehrere Studien, dass die Methode funktioniert. 

In Halland bekommen vor allem Patienten mit Nacken- und Rückenproblemen, Diabetes, Asthma, psychischen Beschwerden und Bluthochdruck Bewegung verschieben. Bewegung, die sie nicht etwa auf Krankenschein bei einem Therapeuten absolvieren. Verwirklicht werden diese Bewegungsrezepte in den Sportvereinen.

Bewegungsgruppen im Sportverein

Sven Svensson von Sportverband Halland versichert, dass die einzelnen Vereine besondere Gruppen für die Bewegung auf Rezept organisieren können. „Wir finden, die Methode funktioniert gut. Unsere Vereine freuen sich, wenn sie neue Kurse einrichten können. Das ist zwar eine ganze Menge Arbeit, aber sie möchten ja auch möglichst viele Teilnehmer und Mitglieder haben.“

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