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Schienenverkehr

Regierung will Monopol der Schwedischen Bahn abschaffen

Publicerat torsdag 26 mars 2009 kl 11.08

Die Regierung hat die Weichen für eine grundsätzliche Veränderung des Schienenverkehrs gestellt. Bis zum Oktober 2010 will sie das Monopol der Schwedischen Bahn beim Personenverkehr abschaffen. Dies kündigte Infrastrukturministerin Åsa Torstensson in einem Artikel der Zeitung „Dagens Nyheter“ an.

Die Abwicklung des Monopols solle demzufolge schrittweise vollzogen werden. Bereits im Sommer solle während der Wochenenden freier Wettbewerb herrschen, im Herbst dann solle das Schienennetz für den internationalen Personenverkehr geöffnet werden.

”Mehr Wettbewerb gut für die Kunden”

Im Schwedischen Rundfunk bekräftigte die Infrastrukturministerin, dass der verstärkte Wettbewerb die Preise senken helfen werde: „Die entstehende Vielfalt der Anbieter wird gut für die Nachfrage der Kunden sein. Das sehen wir auch auf anderen Gebieten, wo wir das Monopol abgeschafft haben, beispielsweise im Flugverkehr. In den verschiedenen Regionen stellen sich die Fluglinien viel stärker auf die Bedürfnisse der Passagiere ein.“

SJ: ”Die Reisenden haben das Nachsehen” 

Der Vorstandsvorsitzende der Schwedischen Bahn SJ, Ulf Adelsohn, verwarf den Regierungsvorschlag im Schwedischen Rundfunk als zu undurchdacht.

„Viel zu viele Fragen sind noch offen, der Vorschlag ist mit heißer Nadel gestrickt. Wenn eine Gesellschaft funktionieren soll und die Reisenden zufrieden sein sollen, gibt es gewisse Aufgaben, die der Staat nicht abgeben darf. Dazu gehört ein funktionierendes Schienennetz. Bei jeder dritten Zugfahrt steigen Passagiere um, bis sie am Ziel sind. Die Infrastrukturministerin sollte wissen, was das, nicht zuletzt im Vergleich mit dem Flugverkehr, für die Schiene bedeutet, nämlich, dass Umsteigen teuer ist. Die Flüge warten nicht aufeinander, und der Service ist schlecht. Es funktioniert nur zu einem erschwinglichen Preis, wenn sich die Reisenden an dieselbe Fluggesellschaft und ihre Partner halten.“

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