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Reichstagsdebatte

Regierung muss sich wegen Bonus-Zahlungen rechtfertigen

Publicerat torsdag 26 mars 2009 kl 14.42

Während der Reichstagsdebatte über Bonuszahlungen an die Manager staatlicher Unternehmen hat die rot-grüne Opposition der Regierung erneut eine undeutliche Linie vorgeworfen. Die 180-Gradwende von Wirtschaftsministerin Maud Olofsson sei nicht glaubwürdig, so Thomas Eneroth, sozialdemokratischer Abgeordneter im Wirtschaftsausschuss.

„Was die eventuell neuen Regelungen der Regierung betrifft, so heißt es dazu im Artikel in Dagens Nyheter vom Mittwoch, die Bonuszahlungen seien aus einer Kultur der Übertreibung, Gier und extremen Risikobereitschaft erwachsen. Das sind erstaunlich starke Worte von einer Wirtschaftsministerin, die die Bonusse noch vor einer Woche verteidigt hat.“

”Sozialdemokraten verantwortlich für dieses System”

Maud Olofsson warf dagegen den Sozialdemokraten vor, trotz der lautstarken Kritik jetzt an den auch in staatlichen Unternehmen üblichen Bonussystemen festhalten zu wollen.

„Ich habe zur Kenntnis genommen, dass die Sozialdemokraten in dieser Frage einen lauten Ton anschlagen und gemeinsam mit den Grünen und der Linkspartei eine Rückkehr zum alten System während ihrer Regierungszeit vorschlagen – die Zeit, in der die Bonussysteme überhaupt erst entstanden. Mit anderen Worten: Die Sozialdemokraten wollen die Bonus-Zahlungen für Manager in Staatsunternehmen also behalten – während die Regierung diese gerade abschaffen will.“

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