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Gesundheitswesen

Einkommensfrage Gesundheit: schlechtere medizinische Versorgung bei niedrigerem Gehalt

Publicerat fredag 27 mars 2009 kl 12.07
Gleichbehandlung der Patienten existiert nur auf dem Papier

Menschen mit schlechterer Ausbildung und infolgedessen niedrigerem Gehalt bekommen nicht dieselbe medizinische Versorgung wie andere. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der Schwedischen Kommunen und Provinziallandtage. Demnach wählen Ärzte bei Niedrigverdienern öfter veraltete Behandlungen.

Auch hinsichtlich der Sterblichkeitsrate bei Krebserkrankungen gibt es gravierende Unterschiede zwischen Arm und Reich, erklärte Marianne Granath, Abteilungsleiterin bei den Kommunen und Provinziallandtagen, im Schwedischen Rundfunk: „Unsere Untersuchung von Brustkrebspatientinnen zeigt, dass nach zehn Jahren noch dreiviertel der Besserverdienenden leben. Bei den Niedrigverdienenden war es nur ein Drittel. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass Frauen mit einem niedrigen Einkommen aus Kostengründen eher auf Arzttermine verzichten und auch seltener zur Mammographieuntersuchung gehen.“

Aus dem Vorstand der Kommunen und Provinziallandtage hieß es, dass Gespräche mit Ärzten und Pflegepersonal dringend geboten seien. Die Prioritäten müssten anders gesetzt werden, wenn sich die medizinische Versorgung an die gültigen Paragraphen im Gesetz halten wolle.

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