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Gewalt an Schulen

Bericht: Mobbing geht roher Gewalt voraus

Publicerat måndag 30 mars 2009 kl 14.06

Schüler, die Opfer von Gewalttaten wie Mordversuchen oder schwerer Körperverletzung werden, sind oftmals vorher schon Mobbing-Opfer gewesen. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Beirats zur Kriminalitätsverhütung (BRÅ). Allerdings hat demnach die Gewalt an schwedischen Schulen seit Mitte der 1990er Jahre nicht zugenommen.

Im Schnitt ein- bis zweimal jährlich wird an schwedischen Schulen jemand Opfer einer schwereren Gewalttat. Die Täter sind immer männlich, und meistens benutzen sie eine Waffe. Von 700 Gewaltverbrechen unter 15- bis 17-Jährigen geschahen in den vergangenen zehn Jahren nur 22 an Schulen. Oftmals wussten die Betroffenen oder andere Schüler schon vorher von der geplanten Tat.

Daher sei es wichtig, dass die Schulen zur Gewaltprävention gute Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern förderten, so Felipe Estrada vom Beirat im Schwedischen Rundfunk: „Vor allem muss man die Schüler weit mehr einbeziehen als dies heute der Fall ist. Mehr Teilnahme der Schüler ist Bestandteil des Vertrauens zwischen Erwachsenen und Schülern. Das Risiko für Gewaltverbrechen lässt sich dadurch mindern.“

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