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Asylrecht

Neue Kritik an Migrationsbehörde

Publicerat onsdag 1 april 2009 kl 16.32

Die schwedische Migrationsbehörde hat durch eine weitere umstrittene Entscheidung erneut Kritik ausgelöst. Der Kinderschutzbeauftragte Fredrik Malmberg warf der Behörde vor, mit der Ablehnung des Asylantrages für ein schwerkrankes vierjähriges Mädchen aus dem Kosovo gegen geltende Bestimmungen zu verstoßen.

So heißt es ausdrücklich, dass Kindern Asyl unter anderem nur dann verweigert werden darf, wenn ihr Gesundheitszustand es zulässt. Im vorliegenden Fall haben auch schwedische Ärzte den Hirnschaden des Mädchens als lebensbedrohlich diagnostiziert.

Der Kinderschutzbeauftragte kritisierte auch andere negative Entscheidungen der Migrationsbehörde mit dem Hinweis auf Paragraph Eins des schwedischen Ausländergesetzes. Er schreibt ausdrücklich vor, dass bei allen Entscheidungen besondere Rücksicht auf das Wohl von Kindern genommen werden muss. Im Schwedischen Rundfunk sagte Malmberg:

„Es ist wichtig, dass man die Asylgründe der Kinder besonders deutlich macht. Zum Beispiel kann es ja darum gehen, dass einem Mädchen im Herkunftsland die Beschneidung droht. Es wäre gut, wenn die Gesetze in dieser Hinsicht eindeutig wären. Eigentlich braucht man einen eigenen Paragraphen für die besonderen Asylgründe von Kindern.“

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