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Pressefreiheit

Bildt: Außenamt tut alles für Befreiung Dawit Isaaks

Publicerat fredag 3 april 2009 kl 11.01

Für keinen anderen Einzelfall setzt sich das Außenministerium so ein wie für den in Eritrea inhaftierten schwedisch-eritreischen Journalisten Dawit Isaak. Das betonte Außenminister Carl Bildt bei seinem Treffen mit den Chefredakteuren der vier großen schwedischen Tageszeitungen, die vor einer Woche zu einer gemeinsamen Unterschriftenaktion für die Freilassung Isaaks aufgerufen hatten.

Während des Gesprächs wies Bildt die Kritik von sich, dass die stille Diplomatie wirkungslos sei. Allerdings unterstrich der Außenminister, dass Isaak nach wie vor auch eritreischer Staatsbürger sei, was die Forderung nach seiner Freilassung deutlich erschwere. Die Hoffnungen darauf, dass sich Schweden während seiner Ratspräsidentschaft ab dem 1. Juli verstärkt für Isaak einsetzen könne, enttäuschte Bildt. Diese Zeit gäbe keinerlei Freiraum für mehr Einfluss in diesem Fall, so der Außenminister.

Dawit Isaak sitzt seit mehr als sieben Jahren in einem Gefängnis der eritreischen Hauptstadt Asmara ein. Grund für seine Inhaftierung sind regimekritische Artikel in der ersten unabhängigen Zeitung des Landes. Eine Anklageschrift wurde Isaak allerdings zu keinem Zeitpunkt vorgelegt. Genauso scheint ein Prozess unter demokratischen Vorzeichen in weiter Ferne.

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