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Europäische Union

Förderunterricht für schwedische Lehrer

Publicerat fredag 3 april 2009 kl 11.07
Mehr EU-Wissen in der Oberstufe gefordert.

Die schwedische Regierung organisiert Fortbildungskurse in EU-Wissen für tausende von schwedischen Gesellschaftskundelehrern der gymnasialen Oberstufe. Mit gut vier Millionen Kronen beteiligt sich die EU-Kommission an den Kosten des mehrjährigen Projekts.

In schwedischen Schulen werden zu wenig Kenntnisse über die Europäische Union vermittelt. Viele Lehrer sind der Ansicht, dass sie selbst zu wenig über das Thema wissen, um es sachgerecht unterrichten zu können. Die schwedische Regierung und die EU-Kommission bieten in diesem Jahr 4 000 schwedischen Gesellschaftskundelehrern der gymnasialen Oberstufe Fortbildungskurse an.

Schwedens EU-Ministerin Cecilia Malmström bezeichnete die Initiative im Gespräch mit SR International als einen guten Anfang:
„Wir haben den Bedarf von den Behörden untersuchen lassen. Das vorhandene Lehrmaterial behandelt die EU oft nur sehr oberflächlich. Außerdem sagen Lehrer und Schüler, dass sie im Unterricht nicht genug Zeit für EU-Themen haben. Es ist wichtig, dass Schulabgänger wissen, wie Schweden und die EU funktionieren.“

Mehrjähriges Projekt
Die Lehrerfortbildung ist für vier Jahre geplant. In diesem Jahr soll von jedem schwedischen Gymnasium ein Lehrer teilnehmen. Der Schwerpunkt liegt 2009  auf den Wahlen zum Europaparlament.

Malin und Jenny sind Schülerinnen des Globalen Gymnasiums in Göteborg. Sie finden ihre EU-Kenntnisse mangelhaft: „Ich glaube viele Jugendliche verstehen nicht richtig, wie es in der EU läuft. Oft sind die üblichen Informationen zu kompliziert formuliert. Da kann der Schulunterricht hilfreich sein. Wenn man erstmal verstanden hat, dass das Gipfeltreffen, das man zuerst langweilig findet, einen persönlich berührt, wird das Ganze interessant. Jugendliche müssen lernen, solche abstrakten Fragen zu verstehen.“

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