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Justiz

Annika Östberg zurück in Schweden

Publicerat onsdag 8 april 2009 kl 10.30
Nach Zwischenlandung auf Island landete Östberg schließlich in Örebro

Nach 28 Jahren ist die in den USA zu lebenslanger Haft verurteilte Annika Östberg wieder nach Schweden zurückgekehrt. Am frühen Mittwochmorgen wurde sie ins Frauengefängnis Hinseberg überstellt. Laut Justizministerin Beatrice Ask war die Freilassung Östbergs an keinerlei Forderungen von Seiten der amerikanischen Behörden geknüpft.

Im Schwedischen Rundfunk erklärte Ask: „Der Beschluss bedeutet, dass Schweden nun die Verantwortung im Falle Östberg übernimmt, und hier gelten unsere Regeln. Was genau dies für Östbergs Zukunft bedeutet, müssen die Gerichte entscheiden. Aber mit der Überstellung in den schwedischen Strafvollzug hat Östberg die Möglichkeit, zunächst beim Amtsgericht in Örebro einen Antrag auf Strafmilderung zu stellen.“

Reinfeldts Gespräche mit Schwarzenegger erfolgreich

Auch Außenminister Carl Bildt zeigte seine Erleichterung im Fall Östberg. Die langwierige Arbeit hinter den Kulissen habe nun Früchte getragen. „Es fing mit dem Besuch von Ministerpräsident Reinfeldt beim kalifornischen Gouverneur Schwarzenegger 2007 an. Über seine privaten Gespräche mit Schwarzenegger zum Thema Östberg hat Reinfeldt nichts an die Öffentlichkeit dringen lassen und dafür ja eine Menge Kritik geerntet, nicht zuletzt von der Opposition. Diese Gespräche aber jedenfalls leiteten den nun abgeschlossenen Prozess ein“,  so Bildt im Schwedischen Rundfunk.

Östberg wurde wegen Beteiligung an einem Doppelmord in den USA 1981 zu lebenslanger Haft verurteilt. Einer der Getöteten war Polizist. Frühere Anträge Östbergs zu einer Überstellung nach Schweden wurden in der Vergangenheit stets abgelehnt. Der Widerstand gegen Östbergs Verlegung ist bei den amerikanischen Angehörigen der Opfer nach wie vor groß.

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