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Energiepolitik

Smarte Stromzähler - weniger Verbrauch

Publicerat onsdag 8 april 2009 kl 11.58

Mit neuen, smarten Stromzählern könnten die schwedischen Haushalte ihren Stromverbrauch um zehn Prozent senken. Ein halbes Atomkraftwerk oder alle Windkraft der vergangenen zwei Jahre wären damit überflüssig. Zwei internationale Studien deuten darauf hin, dass die schwedische Regierung die Stromversorger nicht genug an die Kandare genommen hat.

Erst kürzlich haben Schwedens Energielieferanten fünf Millionen neue Stromzähler für die Haushaltskunden einbaut. Abgelesen werden muss der Verbrauch allerdings nur ein Mal im Monat. Viele dieser Geräte sind so installiert, dass die Kunden sie nicht selber einsehen können. Unmittelbare Reaktionen, wenn der Energieverbrauch – sei es durch Witterung oder Wäsche – ansteigt, sind damit nicht möglich. Neue Forschung zeigt, dass ein anderes Zählermodell vermutlich klüger gewesen wäre.

Ersparnis durch ständige Kontrolle 
„Haushaltskunden, die ihren Stromverbrauch direkt überprüfen können, senken ihn zwischen fünf und 15 Prozent. Mit den richtigen Messgeräten kann man den Verbrauch direkt oder per Computer und Handy ablesen“, sagt Sarah Darby.  

Die Wissenschaftlerin von der Universität Oxford hat rund 40 internationale Studien über die Benutzung von Stromzählern zusammengestellt und diagnostiziert, dass Kunden, die ihren Energieverbrauch unmittelbar sehen, ihn drosseln.

 In einer ähnlichen Studie hat die finnische Forscherin Jessica Strömbäck eine Stromersparnis von gut zehn Prozent durch häufiges direktes Ablesen ermittelt. In Schweden entspräche das der Energie, die ein halbes Atomkraftwerk oder die Windkraftwerke des Landes produzieren.


Bisher haben die meisten Energieanbieter nur alle paar Monate eine Rechnung geschickt. Den Verbrauch von Fußbodenheizung oder Fön zu einem bestimmten Zeitpunkt zu messen, war damit unmöglich. Ab ersten Juli sind die Stromlieferanten – denen die Messuhren gehören - verpflichtet, einmal im Monat eine Rechnung zu schicken. Aber nach Strömbäcks und Darbys Studien senkt ein monatliches Ablesen den Verbrauch durchschnittlich nur um etwa fünf Prozent.

Jessica Strömbäck vom finnischen Beratungsunternehmen VaasaEtt findet es schade, dass die schwedische Regierung die Stromversorger nicht zu häufigerer Information verpflichtet. „Leider sind die Anforderungen in Schweden so niedrig, dass den Energieunternehmen sehr viel Spielraum bleibt“, bedauert sie.

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