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Asylpolitik

Immer weniger Asylbewerber ohne Arbeitserlaubnis

Publicerat onsdag 8 april 2009 kl 12.57
Zufrieden mit Neuregelung: Migrationsminister Billström

Immer weniger Asylbewerber bekommen in Schweden eine Arbeitserlaubnis. Laut Schwedischem Rundfunk ist die Zahl der berufstätigen Asylbewerber innerhalb eines Jahres um 90 Prozent zurückgegangen. Hauptursache sind demnach die seit vergangenem Juli verschärften Regeln, wonach Asylbewerber ohne gültigen Pass keine Arbeitserlaubnis erhalten.

Migrationsminister Tobias Billström betonte erneut die Wichtigkeit der Neuregelung: „Die verschärften Regeln verlangen, dass der Asylsuchende den Behörden entgegenkommt, indem er sich ausweist; heute weigern sich nämlich bis zu 99 Prozent der Asylbewerber und behaupten, sie hätten keinen Pass mehr. Wenn aber die Voraussetzungen stimmen, öffnen wir unseren Arbeitsmarkt. Das halte ich für ein gutes Gleichgewicht.“

Flüchtlingsanwalt Hans Bredberg widersprach Billström im Schwedischen Rundfunk: „Früher konnten sich die Asylbewerber noch selbst versorgen. Diese Möglichkeit ist ihnen nun genommen. Das ist, als würde man eine Ratte in eine Ecke drängen, denn in den meisten Fällen können sich diese Menschen tatsächlich nicht mehr ausweisen. Weil die Leute aber trotzdem essen und sich versorgen müssen, arbeiten viele inzwischen schwarz. Damit werden die Menschen noch stärker an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Was das aus politischer Sicht bringen soll, ist mir nicht klar.“

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