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BILDUNG

Schlechte Noten für Schwedens Schule

Publicerat tisdag 28 april 2009 kl 11.42
Gleich-Stellung? Schwedische Schule

Mädchen zeigen in der Schule weiterhin bessere Leistungen als Jungen. Wie eine neue Untersuchung der Staatlichen Delegation zur Förderung von Gleichstellung in der Schule zeigt, hat sich an dem Missverhältnis der Schulleistungen von Jungen und Mädchen seit den 1960er-Jahren nichts geändert.

In allen Fächern mit Ausnahme von Sport und Sporttheorie liegen die Noten der Mädchen etwa zehn Prozent über denen ihrer männlichen Mitschüler.

Anna Ekström, Vorsitzende der Gleichstellungsdelegation, sagte im Schwedischen Rundfunk, das Fortbestehen dieser Unterschiede sei Beleg für ein Scheitern der Schule. In einem Jahr werde die Delegation Vorschläge für eine Änderung unterbreiten. Möglicherweise verlaufe die Gleichstellungsarbeit in der Schule bislang unter falschen Prämissen, so Ekström.

”Die Diskussion über Gleichstellung in der Schule hat sich in vieler Hinsicht um die Forderung gedreht, die Mädchen müssten mehr wie die Jungen werden. Aber wenn man jetzt sieht, dass die Mädchen seit den 1960-er Jahren in der Schule mehr leisten, stellt sich diese Sicht doch als seltsam dar.” Nicht die Mädchen seien das Problem, sondern die schlechteren Leistungen der Jungen.

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