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Billström:

„Guantanamoflüchtlinge sind Verantwortung der USA“

Publicerat fredag 22 maj 2009 kl 13.06
Tobias Billström

Die Debatte in den USA über die Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo auf Kuba und das Verbleiben der Insassen des Lagers nach einer eventuellen Schließung hat die Frage aktualisiert, ob andere Länder bereit sind, ehemalige Guantanamo-Häftlinge aufzunehmen. Präsident Obama hatte in seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress angedeutet, Ex-Häftlinge könnten auch in anderen Ländern untergebracht werden. Schwedens Migrationsminister Tobias Billström sieht die Verantwortung eindeutig in den USA.

„Schweden ist nicht der Meinung, dass dies in erster Linie ein schwedisches Problem ist, sondern eines, das die amerikanische Administration lösen muss, die das Lager eröffnet hat und damit die damit zusammenhängenden Probleme in die Welt gebracht hat. Sie muss Wege finden, die Leute unterzubringen. Schweden hat generell eine Möglichkeit über das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, UNHCR, eine bestimmte Quote an Flüchtlingen aufzunehmen. Aber dabei sprechen wir von Menschen, die Asylgründe haben und damit ein Anrecht auf Asyl in Schweden, also nicht einfach von entlassenen Lagerhäftlingen allgemein.“ Tobias Billström im Radio Schweden-Interview.

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