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Nationaltag 6. Juni

200 Jahre Grundgesetz

Publicerat lördag 6 juni 2009 kl 09.00
Nationaldagsfeier im Freilichtmuseum Skansen 2008

Schweden feiert am 6. Juni seinen Nationaltag. In diesem Jahr wird zugleich das 200-jährige Jubiläum von Schwedens erstem Grundgesetz gefeiert. 1809 befand sich Schweden in einer Umbruchszeit. Im Krieg mit Russland und hatte man soeben die Provinzen in Finnland verloren. König Gustav IV Adolf war abgesetzt. Nun schien es an der Zeit, die absolutistische Herrscherform durch etwas anderes zu ersetzen. Mit dem Grundgesetz von 1809 wurde der Grundstein der heutigen parlamentarischen Monarchie gelegt.

1810 etablierte man dann das heutige Monarchengeschlecht auf dem Thron, indem man Napoleons Feldmarschall Jean Baptiste Bernadotte als Karl XIV Johan zum König erkor.
Karl XIV Johan regierte zwar weiterhin vergleichsweise selbständig, er bestimmte Minister und Staatssekretäre. Aber im Unterschied zu vorher waren diese der Kontrolle des Reichstages unterstellt, der der neuen Konstitution nach mindestens alle fünf Jahre zusammentrat. Ein spezieller Konstitutions-Ausschuss überprüfte die Entscheidungen der Regierungen und ein Justizombudsmann überwachte die Umsetzung der gestifteten Gesetze. Beides Institutionen, die – jedenfalls dem Namen nach – im schwedischen Staatsverwaltungsapparat weiterhin bestehen.
Der Reichstag bestand zunächst aus den Ständen, Adel, Priester, Bürger und Bauern. 1865 wurde er durch einen Zweikammer-Reichstag ersetzt, bei dem die eine Kammer direkt gewählt wurde von allen stimmberechtigten schwedischen Männern. Das Stimmrecht leitete sich aus der Fähigkeit Steuern zu zahlen ab. Das allgemeine Wahlrecht für Männer und Frauen wurde 1921 eingeführt.
Das Grundgesetz von 1809 wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach geändert, erst 1974 wurde es durch eine völlig neue Fassung ersetzt.

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