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Nationaltag

Zeremonie für Neubürger

Publicerat måndag 8 juni 2009 kl 12.26

Jedes Jahr zum Nationaltag am 6. Juni heißt die Stadt Stockholm mit einer Zeremonie im Stadthaus ihre neuen Schweden willkommen. Wer im vergangenen Jahr die schwedische Staatsbürgerschaft erhalten hat, ist eingeladen.

Schwedische Volksmusik mit Geigen und Schlüsselgeigen, vorgetragen vom Stockholmer Spielmannszug, erfüllt das stattliche Rathaus. In der Blauen Halle, sonst vor allem bekannt als Austragungsort des jährlichen Banketts zur Verleihung der Nobelpreise, versammeln sich Menschen, die im vergangenen Jahr schwedische Staatsbürger geworden sind. Festkleidung aus allen Erdteilen, vom Schottenrock über afrikanische Gewänder bis zur indischen Sari sind zu sehen.
Der Vorsitzende des Stadtparlaments, Bo Bladholm, hieß die neuen Bürger willkommen, berichtete über die Geschichte des Stadthauses und ging auf Rechte und Pflichten als Neubürger ein.

Wichtig: EU-Bürger werden
Die Türkin Behiye kam mit ihrem Mann: "Ich werde hier leben, ich habe vor, mein ganzes Leben hier zu verbringen, deshalb denke ich, es ist das Beste, gleich die Gesetze voll und ganz anzunehmen, das wird das beste für mich sein." Wie die meisten neuen Schweden, war es die Liebe, die sie in den kalten Norden verschlug. Die schwedische Staatsbürgerschaft ist für sie als nicht EU-Bürgerin vor allem eine praktische Angelegenheit, erklärt Behiyes Mann, der selbst türkischstämmig, aber in Schweden geboren ist. "Uns ging es vor allem darum, innerhalb der EU leichter reisen zu können. Wir möchten z.B. nach Frankreich fahren können, ohne dass Behiye erst ein Visum beantragen muss."

Wichtig: Wahlrecht
Merja Moironen kommt aus Finnland. Gemeinsam mit ihrer Tochter Emma hat sie die schwedische Staatsbürgerschaft beantragt. "Nach 30 Jahren in Schweden dachte ich – jetzt oder nie. Es ging uns vor allem darum, endlich an den schwedischen Parlamentswahlen teilnehmen zu können. Und jetzt haben wir die doppelte Staatsbürgerschaft, das ist ein gutes Gefühl."
Von 3046 neu eingebürgerten Stockholmern sind etwa 500 gekommen. Kaum einer von ihnen hat nur die schwedische Staatsbürgerschaft. Ja ‑  man fühlt sich als Schwede, eine schwedische Identität beginnt zu wachsen, aber vor allem fühlt man sich doch der alten Heimat verbunden. Die ursprüngliche Staatsbürgerschaft aufgeben, niemals, sagt zum Beispiel Lias aus Algerien, der hier mit einer Schwedin lebt und seit vier Jahren in Stockholm studiert: „Nein, meine Eltern, meine Familie, meine Wurzeln sind in Algerien, das ist ein Teil von mir.“

Nationalhymne
Alle Anwesenden erhalten eine Urkunde als Andenken an die Zeremonie – und die Sängerin Helen Sjöholm stimmt die Nationalhymne an, die die neuen Schweden von nun an wohl noch öfter singen werden.

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