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Altersheim für Homosexuelle geplant

Publicerat onsdag 15 juli 2009 kl 14.58

Stockholm plant die Einrichtung eines speziellen Seniorenheimes für Bi- Homo- und Transsexuelle. Dies meldet der Schwedische Rundfunk. Ziel ist, die Diskriminierung wegen sexueller Neigungen auch im Alter zu unterbinden.

Viele Homosexuelle fühlen sich in den traditionellen Seniorenheimen nicht sehr wohl, weil sie fürchten, wegen ihrer sexuellen Neigung schlechter behandelt zu werden.

Angst vor negativen Reaktionen
Dies bestätigt Christer Fällmann, der Leiter für das Projekt Regenbogen, dass in der Errichtung eines Seniorenheimes für Bi- Homo- und Transsexuelle münden soll:

„In den normalen Seniorenheimen gibt es heutzutage natürlich Menschen, die es nicht wagen, über ihre Sexualität zu sprechen. Wenn man in ein Heim kommt, wo sich das Personal auskennt, kann man sich wohler und sicherer fühlen.“

Bis 1944 war Homosexualität in Schweden ein Verbrechen, und erst seit 1979 gilt sie nicht mehr als Krankheit. Viele ältere Menschen wagen es deshalb nicht, darüber zu sprechen. Das führt dazu, dass sich Bi-, Homo- oder Transsexuelle von Personal oder anderen Senioren verfolgt fühlen. Deshalb werden jetzt in Stockholm und Malmö die Möglichkeiten eines speziellen Seniorenheims geprüft. Falls es genügend Interessenten gibt, werden die Pläne weiter vorangetrieben.

Schubladendenken
Hedvig Ross gehört zu der genannten Gruppe und glaubt, dass viele sich dann sicherer fühlen würden. Andererseits sieht sie aber auch Nachteile: „Der Vorteil ist die Geborgenheit, wo man sich gegenseitig hilft und unterstützt. Wo das Personal und die anderen Bescheid wissen. Man kann sich selbst sein. Aber der Nachteil ist, dass man in einer Schublade landet in der man sich verstecken und isolieren kann.“

Projektleiter Fällmann weist darauf hin, dass Heterosexuelle ebenfalls die Aufnahme in den Heimen beantragen könnten. So könne die Integration in die Gesellschaft dann besser gewährleistet werden.

Dieter Weiand

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