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Umwelt

G8 hilft Reinfeldt bei Klimazielen

Publicerat torsdag 9 juli 2009 kl 11.51
Industriländerna måste minska utsläppen mer. Foto: Jessica Gow/Scanpix
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Die Industrieländer müssen den Schadstoffausstoβ noch stärker senken (Foto: Jessica Gow/Scanpix)
Reinfeldt i EU. Foto: Scanpix.
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EU-Chef: Fredrik Reinfeldt (Foto: Scanpix)
Barack Obama. Foto: Charles Dharapak
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Kurswechsel: Barack Obama

Auf dem G8-Gipfel im italienischen L’Aquila haben die sieben führenden Industrienationen und Russland in Sachen Klimaschutz entscheidende Weichen gestellt. Die Teilnehmer einigten sich darauf, als Ziel festzuschreiben, dass die Erderwärmung aufgehalten werden muss und bis zum Jahr 2050 zwei Grad nicht übersteigen darf. In seiner Eigenschaft als Regierungschef von Schweden, das derzeit den EU-Vorsitz innehat, wohnt Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt dem Gipfel bei. Angesichts der Übereinkunft zeigte sich Reinfeldt zufrieden - gehören doch verbindliche Vorgaben beim Klimaschutz zu den wichtigsten Zielen für den schwedischen EU-Vorsitz.

Vor Beginn des G8-Treffens hatte Reinfeldt bereits die Hoffnung geäuβert, in L’Aquila werde man mit Vorgaben in Sachen Erderwärmung den Weg für den UN-Klimagipfel in Kopenhagen im Dezember ebnen. Um die Grenze von zwei Grad Erwärmung nicht zu übersteigen, werden bedeutende Anstrengungen nötig sein: Gefordert ist nicht mehr und nicht weniger als eine Halbierung des globalen Schadstoffausstoβes.

„Ich kann nur unterstreichen, wie wichtig die Aussage des Treffens ist“, so Fredrik Reinfeldt. „Denn wer sagt, wir müssen die globale Erderwärmung aufhalten, sodass sie zwei Grad nicht übersteigt, der sagt in der Praxis letztlich auch, dass die hoch entwickelten Länder und die Entwicklungsländer gemeinsam Groβes unternehmen müssen. Das ist ein wichtiger Aspekt, um in Kopenhagen etwas erreichen zu können.“

USA lenkten ein

Die Festschreibung des 2-Grad-Ziels in L’Aquila war möglich geworden, nachdem die Vereinigten Staaten unter Präsident Barack Obama umgeschwenkt waren und nach Jahren als „Bremsklotz“ einen konstruktiveren Kurs in Klimafragen eingeschlagen hatten. Auf die Industrienationen kommen nun strenge Forderungen zu: Soll tatsächlich eine Halbierung des globalen Ausstoβes verhindert werden, dann ist es für sie mit 50 Prozent Drosselung nicht getan. Um stolze 80 Prozent müssen sie stattdessen zurückschrauben. Auβerdem steht noch die kaum leichte Aufgabe an, aufwärts strebende Länder wie China, Indien und Brasilien für die Verwirklichung der globalen Ziele mit ins Boot zu holen. Insgesamt freilich kann man sich fragen, wie viel die historische, gemeinsame Willenserklärung in der Praxis wert ist. Noch ist nicht entschieden, wie die Minderung des Schadstoffausstoβes erreicht und wie sie finanziert werden soll.

Nicht gesetzlich bindend

Darüber hinaus sind die Vorgaben des G8-Gipfels nicht gleichermaβen gesetzlich bindend wie die Ziele zum Schadstoffausstoβ, die man bereits innerhalb der EU beschlossen hat. „Nach wie vor vermissen wir gesetzlich bindende mittelfristige Ziele seitens der USA“, so Fredrik Reinfeldt. „In Europa haben wir solche Ziele: eine Reduzierung um 20 Prozent bis zum Jahr 2020. Dies ist wichtig, denn es bedeutet, dass man Maβnahmen wirklich unmittelbar einleiten muss. Es ist gut, dass man nun Ziele für 2050 formuliert hat, es ist gut, dass die 2-Grad-Marke genannt wird. Aber um die Klimapolitik wirklich richtig anzuschieben, um zu sichern, dass direkt mit Veränderungen begonnen wird, muss man auch mittelfristige Ziele, bis zum Jahr 2020, haben.“

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