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Psychologie

Kindheitstrauma kann Neigung zu New Age verursachen

Publicerat onsdag 15 juli 2009 kl 09.53

Eine Studie von Psychologen an der Universität Uppsala fördert erstaunliche Ergebnisse zu Tage: Sie sieht einen Zusammenhang zwischen traumatischen Erlebnissen in der Kindheit und dem Interesse für New Age und Esoterisches. Die Forscher erklären diese Verbindung damit, dass den Betroffenen empfänglich für unterschiedliche Arten von Bewusstseinsveränderungen geworden sind.

„Zum Beispiel kann es sich darum handeln, dass solche Personen sich leicht hypnotisieren lassen. Manche haben auch sich selbst auch außerhalb ihres eigenen Körpers schwebend erlebt“, erklärt Pehr Granqvist, Dozent in Psychologie. Er gehört zur Forschungsgruppe, die traumatische Erlebnisse und das Interesse für Geistigkeit an der Universität Uppsala untersucht hat.

Das Bewusstsein könne sehr schwere Erlebnisse nicht immer verarbeiten, erklärt der Wissenschaftler das Phänomen. Dann kann eine zeitweilige Spaltung entstehen, bei der das Bewusstsein sozusagen seinen eignen Weg geht. Die Fachsprache nennt das Dissoziation. Ähnliche Phänomene treten ein, wenn Menschen zum Beispiel in Trance versetzt werden, oder erleben, dass sie mit Toten sprechen, außerhalb ihres eigenen Körpers schweben oder sich an frühere Leben erinnern.

Nur 60 Versuchspersonen


Die Studie, die in der Zeitschrift Attachment & Human Development veröffentlicht ist, begleitete rund 60 geistlich oder spirituell interessierte Menschen drei Jahre lang. Die Schlussfolgerung der Wissenschaftler ist, dass die Menschen mit den deutlichsten Anzeichen für ungelöste traumatische Erlebnissen auch das meiste Interesse für Esoterik entwickelten.

Traditionellere Formen organisierter Religiosität - also etwa, wie oft man zur Kirche geht oder ob man an Gott glaubt - scheinen der Studie nach unabhängig von ungelösten Traumata zu sein. Sie sind auch unabhängig von der Neigung, in andere Bewusstseinszustände überzutreten.

Trotz der relativ geringen Zahl von Versuchspersonen betont Pehr Granqvist die Bedeutung der Studie: „Also, für bestimmte Arten von Frömmigkeit – mysteriöse Erlebnisse, Spiritualität – besteht eine Verbindung zwischen Trauma und Esoterik. Aber nicht für die organisierten, kirchlichen Formen von Religiosität.“

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