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KLIMASCHUTZ

Reinfeldt optimistisch nach G8-Gipfel

Publicerat fredag 10 juli 2009 kl 12.05
José Manuel Barroso und Fredrik Reinfeldt auf dem G8-Gipfel (Foto:Henrik Montgomery/Scanpix)

Auf dem G8-Gipfel im italienischen L’Aquila sind wichtige Zeichen gesetzt worden. Nach den sieben gröβten Industrieländern und Russland stellen sich nun auch die zwei gröβten Entwicklungsländer, China und Indien, hinter das erklärte Ziel, dass die Erderwärmung aufgehalten werden muss und bis zum Jahr 2050 zwei Grad nicht übersteigen darf. Fraglich bleibt allerdings, wie dieses Ziel konkret erreicht werden soll. Als Regierungschef Schwedens, das derzeit den EU-Vorsitz innehat, hatte Fredrik Reinfeldt an dem Treffen teilgenommen. Trotz fortbestehender Unklarheiten wertet er den Ausgang als positiv.

Fredrik Reinfeldt hatte von dem G8-Treffen wichtige Impulse für den UN-Klimagipfel in Kopenhagen erhofft. Und bereits die Tatsache, dass die G8-Länder und die wichtigsten Entwicklungsländer das Zwei-Prozent-Ziel festschreiben, werteten Beobachter als historisch. Bemerkenswert insbesondere das Einlenken der USA, die jahrelang als Bremsklotz in Sachen Klimaschutz gegolten hatten – und die gemeinsam mit China und Indien für den gröβten Anteil des weltweiten Schadstoffausstoβes stehen.

Nicht juristisch bindend

Gleichwohl rief das Treffen die Kritiker auf den Plan. Denn zum einen sind die Vorgaben nicht juristisch bindend, im Gegensatz zu den Klimazielen der Europäischen Union. So weigern sich denn auch China und Indien schon jetzt, konkrete Zusagen für eine Begrenzung des Schadstoffausstoβes zu machen. Ehe in den Entwicklungsländern eine Begrenzung überhaupt aktuell werden könne, müssten zunächst die Industrieländer im kommenden Jahrzehnt ihren Ausstoβ um 40 Prozent verringern, forderten ihre Repräsentanten auf dem Gipfel. Zum anderen betrachtet man vielerorts das Ziel einer Halbierung des Schadstoffausstoβes bis 2050 als nicht weitgehend genug. So mahnte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon konkrete Vorgaben schon bis zum Jahr 2020 an. Eine Forderung, der sich auch viele schwedische Unweltschutzorganisationen anschlieβen. Svante Axelsson von der Schwedischen Naturschutzvereinigung sieht auch nach dem Treffen in L’Aquila ein kraftvolles globales Abkommen in weiter Ferne:

Schwierige Voraussetzungen

„Die Voraussetzungen sind schwierig. Bis 2050 müsste der Kohlendioxid-Ausstoβ ja nahezu auf Null sinken. Damit ist bis 2020 ein Rückgang um 40 Prozent nötig. Die EU hat bis 2020 einen Rückgang um 20 Prozent festgeschrieben. Andere Länder, wie Japan oder Russland, haben sehr niedrige Ziele. Die USA haben ebenfalls schlechte Voraussetzungen, um bis 2020 gute Zahlen vorzulegen.“

Schwedens Regierungschef Reinfeldt zeigt sich gleichwohl optimistisch, dass die Festschreibung des Ziels, wonach die Erderwärmung bis 2050 zwei Grad nicht übersteigen darf, in handfeste Ergebnisse münden wird. „Wenn man die Zwei-Grad-Vorgabe akzeptiert, dann akzeptiert man auch die Sichtweise, dass es für die Erde wissenschaftlich belegte Risiken gibt, die an die globale Erwärmung gekoppelt sind, und dass diese Erwärmung auf zwei Grad begrenzt werden muss. Dies wiederum macht bestimmte Maβnahmen unumgänglich.“

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