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Völkermord Ruanda

Auslieferung von mutmaßlichem ruandischen Kriegsverbrecher aufgeschoben

Publicerat torsdag 16 juli 2009 kl 11.48

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Auslieferung eines mutmaßlichen Kriegsverbrechers nach Ruanda verschoben. Das Straßburger Gericht will den Fall eingehender begutachten, hat aber nicht zum Auslieferungsentschluss Stellung genommen. Der Oberste Schwedische Gerichtshof hatte Ende Mai entschieden, dass keine formalen Hindernisse für die Auslieferung des Mannes vorlagen.

Der 53-jährige Ruander befindet sich in Schweden in Haft. Er wird beschuldigt, am Völkermord 1994 beteiligt gewesen zu sein. Im vergangenen Jahr wurde er auf der Grundlage eines internationalen Haftbefehls festgenommen, als er in der ruandischen Botschaft in Stockholm den Pass seiner Frau verlängern wollte. Der offizielle Wohnsitz des Verdächtigten ist in Dänemark. Dort war er wegen Völkermordes zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, nach elf Monaten aber aus Mangel an Beweisen wieder aus der Haft entlassen und finanziell entschädigt worden.

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