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EU-Umweltpolitik

Schweden will Eurovignette nicht ändern

Publicerat tisdag 21 juli 2009 kl 11.05
Infrastrukturministerin Åsa Torstensson

Schweden hat nicht die Absicht, in seiner Rolle als Ratspräsident der EU eine vorgeschlagene Veränderung der Richtlinien für die Eurovignette für Schwertransporte auf Straßen voranzutreiben. Der Vorschlag sieht vor, in die Mautgebühren für Straßennutzung auch Abgaben für den Kohlendioxidausstoß und andere Umweltbelastungen durch den jeweiligen LKW einfließen zu lassen sowie die Gebührenerhebung auf mehr Straßen auszudehnen.

Infrastrukturministerin Åsa Torstensson begründete ihre Ablehnung im schwedischen Rundfunk: „Aus schwedischer Perspektive ist dieser Vorschlag fragwürdig. Wir sind ein großes Flächenland und abhängig von Wegtransporten, die sich nicht durch Alternativen ersetzen lassen. Das gilt vor allem für die Forstindustrie.“
Kritik erntet die Regierung dafür vom schwedischen Naturschutzbund. Dessen Vorsitzender, Svante Axelsson, hält es für unverantwortlich, dass die Regierung in diesem Fall von ihrer Politik abweicht, wirtschaftliche Steuermittel zur Erreichung konkreter Ziele einzusetzen. Schwere Straßentransporte verursachten unverhältnismäßig hohe Umweltfolgen, zugleich machten Transportkosten nur einen geringen Teil von Produktkosten aus. „Natürlich gibt es besonders betroffene Wirtschaftszweige, wie die Forstindustrie, aber hierfür liegen gute Kompromissvorschläge vor“, so Svante Axelsson.

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