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Vattenfall in Deutschland

Wirtschaftsministerin schaut Vattenfall auf die Finger

Publicerat tisdag 21 juli 2009 kl 13.39

Schwedens Wirtschaftsministerin Maud Olofsson will dem Energieversorger Vattenfall bei dessen Geschäften in Deutschland auf die Finger schauen. Vattenfall ist in schwedischem Staatsbesitz. Anlässlich der scharfen Kritik von Bundeskanzlerin Merkel sagte Olofsson zu Radio Schweden: „Es ist unangenehm für Vattenfall und dessen Eigentümer, dass man in Deutschland so stark in der Kritik steht."

Weiter sagte die ausgesprochene Kernkraftgegnerin:  "Daher habe ich bei Vattenfall um Berichterstattung zur Lage in Deutschland gebeten und was man dagegen zu tun gedenkt. So lange Vattenfall Kernkraft anbietet – hier in Schweden aber auch in Deutschland – müssen wir absolut sicher sein können, dass die Energiequelle sicher ist. Denn Kernkraft hat ja ganz besondere Dimensionen. Wir haben dies auch mit der deutschen Regierung besprochen. Zum einen, um uns zu informieren, wie die deutsche Regierung die Sache sieht, aber auch, um deutlich zu machen, dass die schwedische Regierung Vattenfall in der Sicherheitsfrage sehr eindringlich führen wird.“

Doch nicht nur die Kernkraft macht Vattenfall in Deutschland Probleme. Der Energieversorger hat bei der Weltbank um Vermittlung in einem Rechtsstreit mit dem deutschen Staat bezüglich des Kohlekraftwerkes Moorsburg angesucht. Hier soll Vattenfall Umweltauflagen erfüllen, die dem Unternehmen rund 600 Millionen Euro Zusatzkosten verursachen. Vattenfall hatte die Regierung von der Bitte um Vermittlung nicht in Kenntnis gesetzt. Wirtschaftsministerin Maud Olofsson schickte in der vorigen Woche ihren Staatssekretär nach Berlin, um mit der deutschen Regierung zu sprechen. In der Sache will sich die Ministerin jedoch nicht festlegen: „Derzeit ist in diesem Fall noch vieles unklar, was jedoch nun durch die Vermittler geklärt wird. So behauptet Vattenfall, dass neue Auflagen gemacht wurden, nachdem das Unternehmen seine Investition in Moorsburg getätigt hatte. Wir als Regierung wollen zu diesem Zeitpunkt jetzt nur deutlich machen, dass wir wollen, dass Vattenfall auch bei Kohlekraft umweltfreundlich handelt und wir haben darüber einen konstruktiven Dialog mit der deutschen Regierung.“

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