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Waldbrände

Biologisch abbaubarer Feuerwarner

Publicerat tisdag 4 augusti 2009 kl 10.16
Schnelle Ausbreitung, besonders im Sommer: Waldbrände.

Durch umfassende Waldbrände insbesondere in Spanien und Griechenland sind mehrere Menschen in den vergangenen Wochen ums Leben gekommen. Die Flammen vernichten weiterhin Häuser, Weinberge und tausende Hektar mit wertvollen Baumbeständen. Fast jedes Jahr im Sommer warnen Meteorologen und Forstwirte vor erhöhter Waldbrandgefahr. Benötigt wird ein ausgeklügeltes, kostengünstiges, automatisches Warnsystem.

Der schwedische Informationstechniker Johan Sidén will die gefährlichen Waldbrände mit Hilfe von biologisch abbaubaren Wärmemeldern im Keim ersticken: „Ich habe einen umweltfreundlichen automatischen Brandmelder für Wälder entwickelt“, erklärt der Forscher an der Hochschule Mittuniversitetet in Sundsvall.

Um eine ausreichende Wirkung zu erzielen, muss man Tausende von Feuerwarnern in den Wäldern anbringen. Sie zu warten wäre sehr zeitaufwändig und kostspielig. Die neue Art von Wärmesensoren jedoch zerstört sich selbst – ganz umweltfreundlich „Wir empfehlen, dass man sie entfernt, aber diese Feuerwarner verfaulen innerhalb einiger Jahre im Freien auch zu gut 99 Prozent.“

Kern der Erfindung sind gedruckte Batterien, die durch achtziggradige Hitze aktiviert werden. Die Chemikalien die dafür verarbeitet werden, sind völlig unschädlich und befinden sich in einer Röhre aus kräftiger Pappe. Diese Röhrchen werden in den Bäumen aufgehängt. Wenn der kleine Brandmelder aktiviert wird, sendet er Signale an eine Basiseinheit, die zeigen, wo exakt es brennt. Wer den umweltfreundlichen Effekt verstärken will, kann die Basiseinheit zusätzlich in einen Nistkasten für Vögel integrieren.

Ausbrechende Waldbrände können also in einem frühen Stadium aufspürt und bekämpft werden.

Interesse im Mittelmeerraum
Die Hochschule hat bereits mehrere Testpakete in verschiedene Teile der Welt verkauft, und auch die Feuerprobe bei einem größeren Waldbrand in der Nähe von Sundsvall hat das Gerät bestanden. Johan Sidén ist mit dem Ergebnis zufrieden.

Besonders in den von gewaltigen Waldbränden geplagten Ländern am Mittelmeer sei das Interesse groß: „In Griechenland haben wir ein größeres Projekt, bei dem es um Zehntausende von Sensoren geht. Ob wir einen Auftrag bekommen und helfen können, die griechischen Nationalparks zu schützen, wissen wir Ende des Jahres.“

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