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Urlauberwartungen

Schwedenbild im Wandel

Publicerat onsdag 29 juli 2009 kl 13.47
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Schwedenimage: Mode?
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Urlaubsbeschäftigung: Umbau

Zu den Aufgaben der schwedischen Fremdenverkehrsbehörde, Visit Sweden, gehört, genau zu wissen, mit welchen Erwartungen die Gäste aus verschiedenen Ländern den Urlaub in Stockholm, Dalarna oder Visby antreten. Diese Erwartungshaltung der Gäste verändert sich allmählich. In einer Untersuchung hat Visit Sweden Überraschendes und weniger Überraschendes herausgefunden:

Immer noch verbindet jeder zehnte Deutsche als erstes Elche mit Schweden. Das sei an sich nicht negativ, erklärt der Geschäftsführer von Visit Sweden, Thomas Brühl, in der Tageszeitung Svenska Dagbladet. Die schwedische Natur - und damit eben auch die Elche – gehörten zu den größten Vorzügen des Landes. Dieser Gleichmut dem alten Klichee gegenüber kommt nicht von ungefähr: Auf der Homepage der Fremdenverkehrsbehörde kann man sogar Hütten mit „Elchbeobachtungsgarantie“ anmieten.

Fiktionsfieber
Während viele Deutsche Elche assoziieren, stellt sich jeder zehnte Franzose eine schöne Frau vor. O lala! Fragt sich, woran jede zehnte Französin denkt. Vielleicht an Kriminalkommissare, denn das Interesse für schwedische Krimis wächst dort stetig. Visit Swedens Büro in Paris vermarktet nunmehr Pauschalreisen im Zeichen der Kriminalliteratur.

Bitte schön, jedem das Seine: Deutschen, die dem Ystad von Kommissar Wallander bereits begegnet sind und auch das Revier seiner fiktiven Kollegin Lisbeth Salander schon kennen, bietet Visit Sweden Reisen in Sörmland auf den Spuren von TV-Serienkönigin Inga Lindström an.

Schweden baut um
Zurück in die Realität. Die schwächelnde Krone scheint sich deutlich auf den Strom der Ferienreisenden auszuwirken. Genau weiß Visit Swedendas noch nicht, aber vieles lässt darauf schließen, dass der günstige Wechselkurs Urlauber anzieht, insbesondere Dänen und Norweger. Doch während eines Konjunkturtiefs reisten die Menschen anders, erklärt Geschäftsführer Brühl. Kürzer, sowohl zeitlich als auch geografisch.

Andererseits bleiben die Schweden selbst wegen Finanzkrise und schwacher Währung im Lande – und ernähren es redlich. Erstaunlicherweise ist ihr Lieblingszeitvertreib oft Shopping, besonders wie jetzt gerade im Ausverkauf. Trotz Konjunkturtief konnte der schwedische Einzelhandel seinen Umsatz im Juni gemessen am Vorjahr um 5,4 Prozent verbessern. Schuhe, Bekleidung und Elektronik waren die Verkaufsschlager, teilt das Forschungsinstitut des Handels (HUI) mit. Aber auch Farben und Baubedarf. Schweden, die nicht verreisen bauen mit Vorliebe um, daheim oder im Ferienhaus.

Darüber ob sich diese Erkenntnis auch bei ausländischen Gästen herumgesprochen hat, gibt die Untersuchung von Visit Sweden keine Auskunft. Insgesamt aber werde das Schwedenbild etwas variationsreicher. Immer mehr ausländische Besucher verbinden Schweden mit Design, Mode, gutem Essen und Musik. Ob das eine Umschreibung für IKEA, Smörgåsbord und Abba ist, lassen wir offen.

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