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EINWANDERUNG

Regierung uneins in Flüchtlingsfragen

Publicerat onsdag 2 september 2009 kl 11.32
Illegale Flüchtlinge sorgen für Streit (Foto: Lars Pehrson/Scanpix)

Die vier bürgerlichen Regierungsparteien sind in einer Reihe von Fragen im Bereich der Einwanderungspolitik uneins. Dies betrifft unter anderem den Vorschlag der konservativen Moderaten zur so genannten Versorgungsforderung als Voraussetzung für die Familienzusammenführung. 

Wer als Einwanderer seine Familie nachholen will, soll demnach, so wie in den übrigen EU-Ländern bereits üblich, Wohnung und Arbeit nachweisen können. Migrationsminister Tobias Billström sagte im Schwedischen Rundfunk, gegenwärtig werde ein entsprechender Vorschlag ausgearbeitet, zu dem der Reichstag im November Stellung nehmen solle. Mehrere Abgeordnete der Christdemokraten und der Liberalen haben harten Widerstand gegen die geplanten Änderungen signalisiert.

Uneinigkeit besteht auch bezüglich der Rechte illegaler Einwanderer im Gesundheitswesen. Während Christdemokraten, Liberale und Zentrumspartei den Betreffenden die gleichen Rechte wie allen in Schweden Lebenden zugestehen wollen, lehnen Ministerpräsident Fredrik Reinfeldts Konservative dies mit der Begründung ab, wer kein Recht habe, sich überhaupt im Land aufzuhalten, dürfe auch keine anderen Rechte genieβen.


(Radio Schweden 1.12.2008)

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