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RAUMFAHRT

Schwereloser Fuglesang bricht Gewichtheberrekord

Publicerat fredag 4 september 2009 kl 10.51
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Christer Fuglesang
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Ein dicker Brocken.

Der schwedische Astronaut Christer Fuglesang hat in der Nacht zum Freitag zusammen mit seinem Kollegen Danny Olivas wichtige Außenarbeiten an der Weltraumstation ISS erledigt. Dabei schlug er auch einen neuen Weltraumrekord im Gewichtheben. Die Bodenkontrolle der Nasa war mit dem Einsatz zufrieden.

Genau um 0 Uhr 12 mitteleuropäischer Zeit tat Christer Fuglesang den Schritt ins Weltall. Die Raumfähre Discovery, angedockt an der ISS, flog gerade über China. Zusammen mit seinem Astronautenkollegen Danny Olivas erledigte Fuglesang Schwerstarbeit. Sie montierten einen Amoniaktank zur Kühlung der Raumstation. Johan Marcopoulos von der schwedischen Raumfahrtbehörde hat die Arbeit Fuglesangs verfolgen können: „Auf der Erde wiegt der Tank 800 Kilo. Christer hat ihn liegend manövriert. Aber da oben herrscht ja nahezu Schwerelosigkeit. Das Problem ist also nicht das Gewicht, sondern die Größe. Mann muss aufpassen, damit alles genau passt.“

Dabei waren die beiden Astronauten erst einmal verspätet, weil es Probleme mit dem Helm von Olivas gab. Doch dann konnte die Arbeit schneller abgeschlossen werden als geplant, wie Marcopoulos bestätigt: „Als sie dann endlich draußen waren, lief alles wie am Schnürchen. Sie waren sogar 50 Minuten schneller als berechnet und konnten einige Zusatzaufgaben lösen. Nach dem sechseinhalbstündigen Weltraumspaziergang sind sie jetzt wohlbehalten zurück.“

Es ist die zweite Weltraumfahrt von Fuglesang. Seine erste Mission war noch ein Medienereignis allerersten Ranges. Jetzt versuchen die schwedischen Medien mit Rekordmeldungen die Aufmerksamkeit der zu Hause gebliebenen Schweden zu wecken.

Gefahren vorbeugen

Dabei ist gerade ein Weltraumspaziergang nicht völlig ohne Risiko, so Marcopoulos: „Die größte Sorge besteht darüber, dass man Symptome bekommt, die der der Taucherkrankheit ähneln. Deshalb bereitet man sich sehr genau vor. So schlafen sie in dieser Luftschleuse. Dort herrschen ein niedriger Druck wie im Raumanzug und ein erhöhter Sauerstoffgehalt. Dadurch wird Stickstoff im Blut reduziert. Es gibt also Risiken, aber es geschieht kaum etwas bei den Spaziergängen. Eine weitere potenzielle Gefahr sind winzige Meteoriten oder Weltraumschrott, der die Astronauten treffen kann. Aber der Raumanzug besteht aus 14 Lagen unterschiedlichen Materials. Der sollte also so etwas aushalten.“ 

Am Wochenende wird Fuglesang ein weiteres Mal den Raumanzug anlegen müssen. Dann soll er eine neue Plattform an die ISS montieren. In der Nacht zum kommenden Freitag ist dann die Rückkehr zur Erde geplant. Je nach Wetterlage wird die Discovery dann entweder in Florida, Kalifornien oder Neu-Mexiko landen.

Dieter Weiand

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