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Gewalt gegen Kinder

30 Jahre Verbot häuslicher Gewalt

Publicerat torsdag 10 september 2009 kl 11.50
In schwedischen Familien geht es friedlich zu. Foto: Hasse Holmberg/Scanpix.

Das 30. Jubiläum des gesetzlichen Verbotes, Kinder zum Zwecke der Erziehung zu Schlagen, nimmt die Kinderschutzorganisation Rädda Barnen zum Anlass für eine umfassende Informationskampagne. Gemeinsam mit dem Sozialministerium veröffentlichte die Organisation am Donnerstag eine Schrift, die die Prinzipien einer gewaltfreien Kindererziehung ins allgemeine Bewusstsein rücken soll. Schweden verbot am 1. Juli 1979 per Gesetz häusliche Gewalt. Seither sind dem Beispiel 23 Länder gefolgt, darunter 14 Länder der EU.

Noch immer sei das Problem nicht vollends aus der Welt geschafft, erklärt Ulla Rydå von Rädda Barnen: „Als das Gesetz in Kraft trat, fanden etwa die Hälfte der schwedischen Eltern, dass Schläge zur normalen Erziehung dazu gehören. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass es ausgezeichnet geht, Kinder gewaltfrei aufzuziehen, und heute teilen diese Ansicht fast alle schwedischen Eltern. Aber es gibt immer noch Gewalt gegen Kinder.“ Etwa jedes zehnte schwedische Kind wird nach Schätzung der Organisation geschlagen, die Anzeigen wegen Kindesmisshandlung nahmen 2008 um 23 Prozent zu.

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