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Migrationsgericht

Somalier erhalten Aufenthaltserlaubnis

Publicerat onsdag 7 oktober 2009 kl 09.55
Mogadishu 2009. In Schweden als Bürgerkriegsgebiet anerkannt. Foto: Scanpix.

Drei Asylbewerber aus Somalia dürfen in Schweden bleiben, weil in dem afrikanischen Land ein bürgerkriegsähnlicher Konflikt herrscht. Das entschied das höchste Migrationsgericht am Dienstag in einer Grundsatzentscheidung. Der Leiter der Migrationsbehörde nannte den Entscheid einen der wichtigsten flüchtlingspolitischen Beschlüsse der letzten drei oder vier Jahre.

Bislang mussten Flüchtlinge aus Mogadishu persönliche Bedrohung nachweisen können. Dieses Grundsatzurteil stellt nun fest, dass in Mogadishu ein "bürgerkriegsähnlicher Zustand" herrscht, dieser Begriff wurde also weiter gefasst als bisher. Künftig reicht für eine Aufenthaltserlaubnis die Tatsache, dass man aus Somalias Hauptstadt stammt. Laut Dan Eliasson, dem Leiter der Migrationsbehörde, kann der Entscheid auch für die Bewertung anderer Konfliktgebiete Bedeutung haben: "Wir sind momentan dabei, die Situation unter anderem in Afghanistan, dem Irak und dem östlichen Kongo neu zu bewerten, um zu sehen, ob eine neue Beurteilung unsererseits nötig ist. Bislang haben wir jedoch nichts verändert, sonder die Beurteilung trifft die Lage gut. Aber die Welt ist groß, und wir müssen noch andere Länder neu bewerten."

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