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Gesetzesänderung

Mord soll nicht mehr verjähren

Publicerat torsdag 8 oktober 2009 kl 09.49

Die Regierung will die Verjährung für Kapitalverbrechen wie Mord, Völkermord und Terrorismus abschaffen. Ob der entsprechende Gesetzesvorschlag verfassungskonform ist, wird derzeit vom Juristischen Prüfungsausschuss untersucht. Sofern dieser grünes Licht gibt, kann das Gesetz zum 1. Juli 2010 in Kraft treten.

Bisher verjähren Schwerverbrechen wie Mord nach 25 Jahren. Eine Änderung sei an der Zeit, sagt der rechtspolitische Sprecher der liberalen Koalitionspartei, Johan Persson: "Heute haben wir neue technische Möglichkeiten der Verbrechensaufklärung. Daher ist es nicht zeitgemäß, dass Mörder unbestraft bleiben, nur weil sie vor langer Zeit gemordet haben." Die Regierungsparteien wollen aufgrund der neuen Ermittlungsmöglichkeiten, darunter die DNA-Technologie, die Änderung auch für bereits begangene Straftaten gelten lassen. Normalerweise gilt als rechststaatlich nur, wenn Gesetzesänderungen der Zukunft gelten. Dazu Johan Persson: "Wir sehen in diesem Fall keinen moralischen Wert darin, Mörder ungeschoren davon kommen zu lassen, nur weil die Tat bereits begangen ist."
Sollte das Gesetz in Kraft treten, können die Ermittlungen unter anderem im Mordfall Olof Palme weitergeführt werden. Die Tat verjährt andernfalls am 1. März 2011.

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