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WM-Qualifikation

Lagerbäck vor Rücktritt

Publicerat måndag 12 oktober 2009 kl 10.01

Fußball-Nationaltrainer Lars Lagerbäck wird im Fall, dass sich Schweden nicht für die WM in Südafrika qualifiziert, zurücktreten. Dies erklärte Lagerbäck am Sonntag auf einer Pressekonferenz. Da die Aussichten nach der 0:1-Niederlage gegen Dänemark am Samstag in Kopenhagen eher gering sind, wird bereits eifrig über einen Nachfolger diskutiert.

Vor dem Spiel gegen Dänemark war die Zuversicht noch groß gewesen, mit einem Sieg die WM wenigstens noch über einen zweiten Platz und ein Relegationsspiel zu schaffen. Dänemark sei das schwächere Team, tönte Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic vor der Begegnung. Doch Dänemark setzte sich mit 1:0 durch und die Enttäuschung gerade bei Ibrahimovic war groß:„Nein, das war nicht gerecht, wir waren die bessere Mannschaft. Aber die machen das Tor und wir machen keins.“

Da hilft auch das Hadern mit den Schiedsrichtern nichts. Nach der Niederlage und dem Sieg Portugals gegen Ungarn, sind die Aussichten, nach Südafrika zur WM fahren zu dürfen, nur noch mikroskopisch klein. Im Kreuzfeuer der Kritik war Nationaltrainer Lars Lagerbäck bereits zuvor. Der oft etwas langsam wirkende 61-Jährige war nie sehr beliebt gewesen. Ihm wird hauptsächlich das oft dürftige Abschneiden der Nationalmannschaft zur Last gelegt, obwohl man doch nach eigener Einschätzung mit Ibrahimovic den besten Spieler der Welt in den eigenen Reihen hat.

Von Medien verhöhnt

Als Lagerbäck nach der Niederlage gegen Dänemark deutlich wurde, wie erbärmlich das Ganze sei, höhnten die Medien, dass endlich einmal das ganze Land mit seiner Analyse konform gehe. Nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Fußballverbandes, Lars-Åke Lagrell, tritt Lagerbäck jetzt auch gemeinsam mit Assistenztrainer Roland Andersson den Rückzug an: „Wir haben uns entschieden, dass Roland und ich mit der Nationalmannschaft aufhören, entweder nach dem Albanien-Spiel, oder nach einem Play-off oder hoffentlich nach der WM in Südafrika.“

Doch die Hoffnungen, dass Portugal zu Hause gegen Malta einen Punkt liegen lässt und Schweden gegen Albanien gewinnt, sind auch in Schweden nicht groß. Dies räumt auch Lagerbäck ein:„Aufzuhören ist nicht so schlimm, aber es ist schade, dass die Chance so klein ist.“

Herbe Enttäuschung

Schweden, der Vize-Weltmeister von 1958, hat zwar noch nie ein größeres Turnier für sich entscheiden, war jedoch bei den letzten Welt- oder Europameisterschaften immer vertreten. Das Aus in der Qualifikation ist also eine herbe Enttäuschung.

Derweil ergehen sich die Medien in Spekulationen, wer der nächste Nationaltrainer wird. Gehandelt wird unter anderem Sven-Göran Eriksson, der gerade erst mit Mexiko und zuvor mit England grandios gescheitert ist. Aussichtsreichster Kandidat scheint aber Jörgen Lennartsson. Der Trainer der U21 hat in diesem Jahr mit seiner Mannschaft bei der EM im eigenen Land überzeugt und einen attraktiven Fußball spielen lassen.

Dann dürfte sich auch Barcelona-Star Ibrahimovic wieder zufrieden fühlen. Für den muss dann jedoch ein neuer Sturm-Partner gefunden werden, da auch der 38-Jährige Henrik Larsson seinen Rücktritt angekündigt hat.

Dieter Weiand

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