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Akademie der Wissenschaften belohnt Forschung in Umweltökonomie und Transaktionskosten

Publicerat måndag 12 oktober 2009 kl 18.04
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Elinor Ostrom .(AP Photo/Indiana Daily Student, Ryan Dorgan)
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Oliver Williamson (AP Photo/Paul Sakuma)

Den diesjährigen Wirtschaftspreis im Gedenken an Alfred Nobel erhalten die US-Amerikaner Ellinor Ostrom sowie Oliver E. Williamson für ihre Arbeiten in der Wirtschaftssteuerung. Dies gab die Königliche Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm bekannt.

Zum ersten Mal ist eine Frau mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet worden. Die Amerikanerin Ellinor Ostrom wurde 1933 in Los Angeles geboren und ist eigentlich Politikwissenschaftlerin an der Indiana University in Bloomington, USA. Die Begründung der Akademie der Wissenschaften: „Für ihre Analyse der wirtschaftlichen Organisation, besonders innerhalb von Gemeinschaften.“

Ostrom hat sich vor allem in der Umweltökonomie einen Namen gemacht und aufgezeigt wie gemeinsame Ressourcen von einer Vereinigung von Nutzern erfolgreich verwaltet werden können. Ostrom hat dabei die konventionelle Auffassung, dass gemeinsam verwaltetes Eigentum häufig schlecht gepflegt werde, in Frage gestellt.

Die Forscherin hat anhand von Studien zur Verwaltung von Fischbeständen, Wäldern, Weiden und Wasserreservoiren, nachgewiesen dass die Ergebnisse häufig besser sind, als in der Theorie angenommen. Dabei wurden in vielen Vereinigungen spezielle Mechanismen und Regeln zur Konfliktlösung erarbeitet.

Analyse der Organisation
Ostrom teilt sich den Preis mit Oliver E. Williamson, geboren 1932 und Professor Emeritus für Wirtschaft und Recht an der University of California in Berkeley. Seine Auszeichnung begründet die Akademie wie folgt: „Für seine Analyse der wirtschaftlichen Organisation, besonders der Grenzen von Unternehmen.“

Nach Williamsons Hauptthese haben Märkte und hierarchische Systeme wie Unternehmen verschiedene Organisationsformen mit unterschiedlichen Methoden zur Konfliktlösung entwickelt. Dabei sind gut entwickelte Märkte im Vorteil, weil sowohl Käufer als auch Verkäufer andere Lieferanten beziehungsweise Kunden finden können. Dies hat Williamson auf Basis der so genannten Transaktionskostenökonomie genauer untersucht.

Der Wirtschafts-Nobelpreis ist streng genommen kein „richtiger” Nobelpreis. Er wurde erst 1968 von der Schwedischen Reichsbank im Gedenken an Alfred Nobel gestiftet.

Der mit umgerechnet 1,02 Millionen Euro dotierte Preis wird wie jedes Jahr am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, in Stockholm feierlich übergeben. In Stockholm finden auch die Verleihungen der Preise für Literatur, Medizin, Physik und Chemie statt. Der Friedensnobelpreis wird ebenfalls am 10. Dezember in der norwegischen Hauptstadt Oslo verliehen.

Dieter Weiand

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