Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/
Trotz Sanktionen

De Laval hat Ausrüstung an Grace Mugabe verkauft

Publicerat tisdag 13 oktober 2009 kl 10.47
Robert och Grace Mugabe

Das schwedische Unternehmen De Laval hat Molkereiausrüstung an die Frau von Simbabwes Präsident Robert Mugabe, Grace, geliefert, obwohl diese mit Sanktionen der EU und der USA belegt war. Dies meldet der Schwedische Rundfunk. Grace Mugabe ist auf der EU-Sanktionsliste Nummer 124, weil sie in Tätigkeiten verstrickt ist, die laut EU die Demokratie, und den Rechtsstaat sowie den Respekt vor den Menschenrechten untergraben.

Der Unternehmenssprecher von De Laval, Benoit Passard, räumt ein, dass das Geschäft nie hätte abgewickelt werden dürfen: „Ungeachtet davon, ob wir gegen Regeln verstoßen haben oder nicht, hätte dieses Geschäft nie stattfinden dürfen. Das ist von unserer Seite aus das Wichtigste.“

Grace Mugabe hat mit Hilfe des Machtapparates ihres Mannes mehrere Milchbetriebe dazu gezwungen, ihre Unternehmen zu verlassen oder an sie zu Spottpreisen zu verkaufen. Das illegale Vorgehen war weitgehend bekannt. De Laval hat an ein Gut von Grace Mugabe nördlich der Hauptstadt Harare Milchmaschinen und Tanks im Wert von umgerechnet rund 300.000 Euro verkauft. Passard hat unterdessen angekündigt, dass sein Unternehmen untersuchen werde, wie das Geschäft überhaupt zustande kommen konnte. Vor einer Woche musste der schweizerische Lebensmittelkonzern Nestlé einräumen, dass er Milch von Mugabes Milchbetrieben gekauft hat.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".