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HIV-Impfstoff

Erfolgreicher Test

Publicerat måndag 19 oktober 2009 kl 12.23
Blutentnahme für einen Hiv-Test

Ein schwedischer Aids-Impfstoff hat in einer kleineren Studie in Tansania gute Ergebnisse gezeigt. Als nächstes müssten umfassendere Tests durchgeführt werden, aber dafür fehlt bislang die Finanzierung.

Der in Schweden entwickelte Impfstoff gegen das Immunschwächevirus gehört zu den so genannten DNA-Impfstoffen und wird mit einem traditionellen amerikanischen Mittel kombiniert. Britta Wahren, Professorin am Schwedischen Seuchenschutzinstitut, sieht einen deutlichen Immuneffekt: „Alle Probanden zeigten eine Immunreaktion gegen mehrere der in der Welt zirkulierende Virenstämme“, erklärt sie.

Aussichtsreichste Kombination
Der Test in Tansania ist bereits der zweite mit diesem Impfstoff. Vor etwa zwei Jahren wurde in Schweden ein allererster Test mit 40 Teilnehmern durchgeführt. Der afrikanische Folgetest mit ungefähr derselben Anzahl Probanden bestätigt das Ergebnis des ersten Tests nicht nur, sondern die Immunreaktionen fielen noch etwas stärker aus, da diesmal wirklich alle Probanden Immunreaktionen zeigten.  
Vorgestellt wird die Studie in ihrer Gänze auf einem derzeit in Paris stattfindenden Aids-Kongress. Mohammed Bakari von der Universität in Dar es Salaam hat die Studie geleitet: „Das Ergebnis ist äußerst ermutigend. Ausgehend von den erzielten Ergebnissen kann man sagen, dies ist eine der aussichtsreichsten Impfstoff-Kombinationen, die derzeit gegen HIV getestet werden.“

Finanzierung schwierig
Der nächste Schritt sind nun umfassendere Studien mit mehr Teilnehmern, zunächst in Schweden und danach wiederum in Tansania. Um einen einsatzfähigen Impfstoff auf den Markt bringen zu können, müssen Probeimpfungen an vielen Tausend Menschen durchgeführt werden. Hier allerdings stehen die Forscher vor einem großen Problem. Nachdem eine umfassende amerikanische HIV-Studie vor zwei Jahren gründlich misslang, finden sich für erneute Versuche nur schwer Geldgeber, erklärt Britta Wahren vom Schwedischen Seuchenschutzinstitut: „Alle Arzneimittelhersteller wissen, dass gerade HIV-Impfstoffe extrem schwierig sind, da das Virus so hinterhältig ist. Arzneimittelhersteller, die ja so bald wie möglich Geld mit neuen Stoffen verdienen wollen, sehen zu große Risiken.“

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