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KINDER

Betreuungsgeld eine "Frauenfalle"?

Publicerat tisdag 5 januari 2010 kl 14.16
In der Kita besser aufgehoben?

Das im Jahr 2008 eingeführte so genannte Betreuungsgeld für Kinder zwischen ein und drei Jahren hat in Wohngebieten mit hohem Migrantenanteil teilweise zur Schlieβung von Kindertagesstätten geführt. Das schreibt die Tageszeitung Dagens Nyheter mit Verweis auf Kindertagesstätten in Stockholm.

Zumal unter arbeitslosen Müttern in Immigrantengebieten ist das Betreuungsgeld demnach sehr populär. Mohammed Hagifarah, Bürgerrat im Stadtteil Rinkeby, warnte vor einer weiteren Isolierung von Frauen und Kindern aus Einwandererfamilien. Das Betreuungsgeld sei eine Frauenfalle, betonten Erzieher.

Die Sozialleistung war auf Drängen der Christdemokraten eingeführt worden. Der kleinste Koalitionspartner in der bürgerlichen Regierung hatte seine Herzensfrage gegen starken Widerstand der linken Parteien und auch aus der Koalition durchgesetzt. Seither steht es schwedischen Kommunen frei, die Leistung in Höhe von umgerechnet rund 300 Euro monatlich zu zahlen. Mehrere hundert Kommunen haben bisher von der Neuregelung Gebrauch gemacht. Wer Betreuungsgeld bezieht, darf die öffentliche Kinderbetreuung nicht in Anspruch nehmen. Die harte Segregation zwischen angestammten Schweden und Immigranten, mit unter anderem klar abgegrenzten Wohngebieten, gilt schon jetzt als auβerordentlich groβes Problem in der schwedischen Gesellschaft.

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