Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/

Was kommt nach Saab?

Publicerat torsdag 21 januari 2010 kl 13.43
Sein oder Nichtsein? Saab-Fabrik in Trollhättan

Noch ist die Schicksalsfrage für den schwedischen Autobauer Saab nicht entschieden. Am Saab-Standort im westschwedischen Trollhättan versucht man gleichwohl, sich bereits auf ein Leben ohne Saab einzustellen. Die Kommune und einzelne Unternehmer haben Ideen entwickelt, wie es ohne den gröβten privaten Arbeitgeber der Stadt weitergehen könnte.

Illusionen macht man sich in Trollhättan nicht: Die Abwicklung von Saab wäre ein harter Schlag für weite Teile der Wirtschaft der Stadt. Benny Lundin, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes in Trollhättan, sieht für den Fall, dass Saabs sämtliche 3400 Angestellten gehen müssen, ein düsteres Szenario: „Das wären enorm viele Menschen. Der Umsatz vieler Unternehmer hier wird dadurch ganz gewiss beeinflusst werden. Vor allem betrifft das jene, die Geschäfte, Konferenzanlagen oder ganz gewöhnliche Lunch-Restaurants betreiben. Die Konsumtion dürfte auf jeden Fall merkbar zurückgehen."

Vom Filmfestival bis zum Wohnungsbau
Wie kann man gegensteuern, womit das Vakuum füllen? Auf einem Treffen der Unternehmer ging es kürzlich darum, wie Trollhättan neue, potente Arbeitgeber locken kann. „Zum Beispiel könnten wir eine Filmfestival-Woche einführen, dafür wären wir ja prädestiniert", so Benny Lundin mit Verweis auf den regionalen Filmfonds „Film i Väst", der seinen Sitz just in Trollhättan hat. Angedacht sind außerdem groß angelegte Investitionen in den Wohnungsbau in naturschönen Gebieten. So sei der Göta Älv, der die Stadt durchfließt, noch längst nicht ausreichend in die Gestaltung neuer Wohngebiete einbezogen. Bei einer Schließung von Saab Automobile könnten mehr als zehn Prozent aller Arbeitsplätze in der Kommune verschwinden. Für diesen Fall soll ein zentrales Umstellungs-Büro eingerichtet werden, in dem entlassene Saab-Angestellte unter anderem Arbeitsvermittler, Verbraucher- und Bankberater unter einem Dach treffen können.

Neue Produkte und Branchen
Doch das A und O seien neue Unternehmen, betont auch Pär Löwenlid, bei der Kommune verantwortlich für Unternehmertum. An die 30 entsprechende Ideen habe er in den vergangenen zwei Wochen auf den Tisch bekommen, so Löwenlid. „Wenn wir darunter drei-vier richtige Perlen finden könnten, wäre das natürlich großartig. Bei den Vorschlägen geht es um Unternehmen, die sich hier niederlassen wollen, um Produktideen, um teilweise ganz neue Branchen." Allzu viel möchte Löwenlid noch nicht verraten; interessant seien unter anderem Vorschläge in den Bereichen Textiltechnik und Betonbau, bisher „weiße Flecken" auf der Wirtschafts-Karte von Trollhättan. Bleibt die Frage der Finanzierung. Hier setzt Pär Löwenlid auf ein Zusammenwirken lokaler Financiers mit zentralen Stellen wie dem staatlichen Unternehmen ALMI, das Kredite an Firmen vergibt.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".