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Wahl 2010

Erstes Duell Sahlin gegen Reinfeldt

Publicerat måndag 25 januari 2010 kl 09.55
Das Fernsehduell zwischen Sozialistenchefin Mona Sahlin und dem Vorsitzenden der Konservativen, Fredrik Reinfeldt, fand im Schwedischen Rundfunk statt. Foto: Scanpix

Weitere Steuersenkungen gegen Steuererhöhungen, das war der Hauptgegensatz des ersten Fernsehduells zwischen Konservativenchef Fredrik Reinfeldt und der Vorsitzenden der Sozialdemokraten, Mona Sahlin, im Vorfeld der Wahlen im September.

Ministerpräsident Reinfeldt verteidigte die geführte Finanz- und Wirtschaftspolitik: „Wir sind dabei, Schweden durch die schwerste Krise der Nachkriegszeit zu lotsen, mit besseren Staatsfinanzen als die meisten anderen europäischen Länder“, sagte Reinfeldt und forderte Sahlin auf, internationale Experten zu benennen, die Schweden schlechte Kassenführung bescheinigen.

"Überschüsse verschleudert"
Mona Sahlin klagte die Regierung an, mutwillig Staatsschulden verursacht zu haben. Bei einem eventuellen Wahlgewinn wollen die Sozialdemokraten durch Steuererhöhungen das Wohlfahrtssystem sanieren: „Man hat die Überschüsse durch unmotivierte Steuersenkungen verschleudert. Deshalb finde ich, es besteht Grund zu sagen, man hat Steuersenkungen mit geliehenem Geld finanziert, anstatt in Wohlfahrtsmaßnahmen wie Wohnungsbau zu investieren“, sagte Sahlin. Beide kündigten finanzielle Erleichterungen für die zunehmende Schar der Rentner an, deren Einkommen durch das Anfang der 1990er-Jahre eingeführte neue Pensionssystem an die Entwicklung der Staatsfinanzen angepasst sind und daher derzeit sinken.

Rentner wichtige Wählergruppe
Während Reinfeldt Steuersenkungen für die Rentner ankündigte, versprach Sahlin, die Steuersätze für Renten würden wieder denen für Löhne und Gehälter angeglichen, sollte ihre Dreiparteien-Koalition mit den Linken und den Grünen die Wahl gewinnen. Derzeit liegt der linke Block in Umfragen um zehn Prozentpunkte vor den vier regierenden bürgerlichen Parteien.   

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