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Geschäft abgeschlossen

Spyker Cars übernimmt Saab

Publicerat onsdag 27 januari 2010 kl 08.52
Ein Saab und ein Spyker. Foto: Henrik Montgomery/Scanpix.

Der schwedische Automobilhersteller Saab wird an den niederländischen Sportwagenproduzenten Spyker Cars verkauft. General Motors und Spyker gaben am Dienstagabend die Unterzeichnung eines entsprechenden Vertrages bekannt.
Der Kaufpreis wird mit umgerechnet 290 Millionen Euro beziffert, von denen etwa ein Viertel sofort, der Rest nach vier Jahren entrichtet werden soll.

Spyker Cars wird von dem niederländischen Geschäftsmann und Miteigentümer Victor Muller geleitet. Die Finanzierung ist öffentlich nicht bekannt, General Motors soll jedoch zunächst Einwände gegen russische Spyker-Miteigentümer geäußert haben.

„Saab ist eine sehr starke Marke mit äußerst loyalen Kunden. Daher hoffen wir, dass Saab in einigen Jahren ein Umsatzvolumen von 100 000 Autos pro Jahr erreichen kann“, sagte Victor Muller. Leicht wird dies jedoch nicht, darüber sind sich die meisten Beobachter einig. Im Krisenjahr 2009 liefen in der Fabrik im westschwedischen Trollhättan 30 000 Autos vom Band.

Offiziell abgeschlossen wird der Kauf Mitte Februar. Bis dahin wird neben einer Absegnung durch die Europäische Union ein Bescheid der Europäischen Investitionsbank über einen Kredit in Höhe von bis zu 400 Millionen Euro erwartet. Die schwedische Regierung hat Kreditgarantien zugesichert. Wirtschaftsministerin Maud Olofsson begrüßte den Verkauf. Im schwedischen Fernsehen sagte sie, sie sei zufrieden mit der konsequenten Haltung der Regierung, keine Rettungsaktionen für Saab durchgeführt zu haben. „Auf diese Weise bekommt Saab nun einen Eigentümer, der eigenes Kapital investiert und das ist sehr viel versprechend für die Zukunft.“

Automobilexperten erwarten, dass Saab künftig noch betonter Nischenprodukte für eine Technologie-interessierte Käufergruppe im Premiumsegment entwickeln wird. Auch General Motors erwartet keine Konkurrenz von Saab für die eigenen Marken Opel und Vauxhall. „GM konzentriert sich auf einige wenige große Marken. In Europa sind dies Opel und Vauxhall. Daneben wird auf dem Markt viel Raum für Saab sein und GM und Saab werden nicht konkurrieren“, sagte der stellvertretende GM-Europachef Enrico Digirolamo im schwedischen Rundfunk.

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