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Saab-Verkauf

Erleichterung in Trollhättan

Publicerat onsdag 27 januari 2010 kl 09.17
Spyker-Vorstand Victor Muller und Saab-Chef Jan-Åke Jonsson in Trollhättan

Update 16:05

Mehrere Tausend Menschen feierten am Mittwochnachmittag in Trollhättan den Verkauf von Saab an Spyker Cars. Die Fabrik hielt zwei Stunden lang die Bänder an, um allen 3400 Mitarbeitern die Teilnahme an der Feier auf dem Platz vor dem fabrikseigenen Museum zu ermöglichen. Saab-Chef Jan-Åke Jonsson, dessen operative Tätigkeiten im Unternehmen vor wenigen Wochen ein Insolvenzverwalter übernommen hatte, und der neue Eigentümer Victor Muller, wurden von der Menge mit Jubel begrüßt.

Beide Führungskräfte betonten, dass vor Saab eine arbeitsreiche Zeit liege. Im vorigen Jahr hat das Unternehmen 60 bis 70 Prozent seiner Kunden auf den wichtigsten Märkten verloren. Zunächst wird nun in den kommenden Wochen das laufende Liquidationsverfahren gestoppt. Die Produktion laufe ununterbrochen weiter, so Jonsson.

Die 3500 Mitarbeiter der Fabrik hatten kurz vor Weihnachten den Bescheid erhalten, Saab werde abgewickelt. Die Verhandlungen mit Spyker hatten parallel zu einem Insolvenzverfahren stattgefunden. „Heute geht es uns sehr gut. Ein langer und harter Kampf ist jetzt hoffentlich vorbei. Wir erwarten nicht, dass wir in Zukunft auf Rosen gebettet sein werden, wir werden hart arbeiten müssen, aber wir fühlen uns jetzt sehr viel sicherer und sehen mit Zuversicht in die Zukunft“, so beschrieb Paul Åkerlund, der Vorsitzende der Metallgewerkschaft bei Saab die Stimmung.

Auch unter den vornehmlich in Süd- und Westschweden angesiedelten Zulieferfirmen wurde die Nachricht von der Saab-Übernahme erfreut aufgenommen. „Für die schwedischen Zulieferer ist das sehr positiv. Anstatt Abwicklung von Produktion in Schweden, werden weiter Autos gebaut. Wir hoffen, dass man nun ein sinnvolles Nivau zwischen 50 000 und 100 000 produzierten Wagen erreicht. Das ist für die Zulieferer natürlich von großer Bedeutung“, sagte Lars Holmqvist, der Vorsitzende des europäischen Automobilzuliefererverbandes Cepa. Er drückte gleichzeitig Verwunderung darüber aus, dass es Spyker vor dem Hintergrund der Situation in der Branche gelungen ist, eine Finanzierung zustande zu bringen.

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