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JUSTIZ

Sexkontakt-Gesetz wirkungslos?

Publicerat onsdag 3 februari 2010 kl 11.46

Das neue schwedische Gesetz, das Erwachsenen untersagt, über das Internet Sex-Kontakte zu Kindern aufzunehmen, hat bisher nicht zu strafrechtlichen Konsequenzen geführt. Seit der Verabschiedung des Gesetzes im Juli vergangenen Jahres ist es nach Angaben des Schwedischen Rundfunk bisher in keinem Fall zu einer Anklage gekommen.

Etwa die Hälfte aller registrierten 88 Fälle, bei denen sich Erwachsene Kindern sexuell genähert hatten, ist demnach zu den Akten gelegt worden. Justiz-Ombudsman Mats Melin sagte im Schwedischen Rundfunk, das Gesetz sei für Polizei und Staatsanwaltschaft möglicherweise „kein sehr wirkungsvolles Instrument“. Eine Ursache könne in dem vergleichweise geringen Strafmaβ liegen. Wer gegen das Gesetz verstöβt, kann zu Gefängnis bis zu einem Jahr oder zu einer Geldstrafe verurteilt werden. In der Praxis bedeutet eine solche Skala zumeist, dass eine Geldstrafe verhängt wird. In diesem Fall haben Polizei und Staatsanwaltschaft nicht das Recht, vom Internetbetreiber wichtige Informationen über den verdächtigen Benutzer einzufordern.

  (Radio Schweden 1.2.2010)

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