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Energie

Windkraftwerke nicht winterfest

Publicerat onsdag 3 februari 2010 kl 13.46
Demnächst beheizt?

Eis auf den Rotorblättern von Windkraftwerken ist in diesem Winter ein besonders großes Problem. Viele dieser Anlagen generieren zur kalten Jahreszeit wesentlich weniger Strom als bei Plusgraden. Obgleich die Windkraft in Schweden in den kommenden Jahren stark ausgebaut werden soll, hat die Branche bisher keine technische Standardlösung für die Vereisung gefunden. In Piteå treffen sich heute Branchenvertreter, Behördenmitarbeiter und Wissenschaftler um das Problem anzugehen. Die Energiebehörde hat Forschungsmittel bereitgestellt.

Die 17 Windkraftwerke von Stena Renewable in Ludvika stehen jeden Winter einige Male wegen Eisbildung still. Das Unternehmen rechnet mit einem durchschnittlichen Produktionsausfall von ungefähr vier Prozent, in diesem Jahr vermutlich mehr. Die Betreiber anderer Windkraftwerke haben noch größere Produktionsausfälle, wenn ihre Anlagen manchmal wochenlang still stehen.

Im ganzen Land ist vor allem die Kombination aus Feuchtigkeit und Kälte prekär. Bei einigen wenigen Grad unter Null und Nebel legen sich winzige Wassertröpfchen auf die Rotorblätter und frieren fest, erläutert Göran Ronsten: „Das verschlechtert die Leistung. Es entstehen Vibrationen und die Windkraftwerke können stehen beleiben.“ Ronsten hat 20 Jahre Erfahrung mit Windkraftforschung in kaltem Klima.

Neue Forschungsmittel
Bisher ist es weitgehend bei technischen Beschreibungen wie diesen und einigen Tests geblieben. Das soll nun anders werden: Die schwedische Energiebehörde bis zum Jahr 2012 umgerechnet rund zehn Millionen Euro zur Verfügung, um dem Problem zu Leibe zu rücken.

Bisher besteht die einzige kommerzielle Enteisungstechnik auf dem schwedischen Markt aus deutschen Gebläsen, die die Rotorblätter von innen aufheizen. Diese Lösung kostet jedoch Geld und Energie – den Berechnungen nach mehr als die vier Prozent saisonaler Ausfall.

In zehn Jahren wird die Energie aus Windkraft vermutlich verfünffacht sein und großenteils aus der nördlichen Hälfte Schwedens kommen. Günstigere Enteisungssysteme für die Windkraftwerke sind also dringend erforderlich, um die Stromversorgung auch im Winter zu gewährleisten.

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