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FLÜCHTLINGE

Schweden will Libyen bei Flüchtlingsüberwachung helfen

Publicerat torsdag 4 februari 2010 kl 12.19
Im Mai wurden 200 Flüchtlinge, die auf See gerettet worden waren, direkt nach Libyen geschickt

Das staatliche schwedische Raumfahrt-Forschungsunternehmen Rymdbolaget will an Libyen Ausrüstung zur Überwachung von Flüchtlingen verkaufen. Das berichtet das Schwedische Fernsehen SVT. Auf einem Treffen mit Handelsministerin Ewa Björling und dem libyschen Handelsminister habe Rymdbolaget-Chef Björn Ohlson Libyen angeboten, „mitzuhelfen, die Flüchtlingssituation an den Grenzen und im Mittelmeer im Blick zu behalten“, hieβ es im STV-Programm „Korrespondenterna“.

Dem Fernsehprogramm Rapport sagte die Handelsministerin auf Anfrage, sie sei „überzeugt, dass Libyen auf dem Gebiet der Menschenrechte noch viel zu tun“ habe. „Aber wenn man Verbesserungen bei den Menschenrechten mit guten Überwachungssystemen kombinieren kann, sehe ich das nicht als Hindernis.“ Die schwedische Abteilung der Organisation Amnesty International kritisierte die schwedischen Pläne scharf. Menschen, die versuchten, vor Krieg und Verfolgung zu fliehen, hätten ein Recht auf Schutz und auf die Prüfung ihres Anliegens, sagte die Vorsitzende Lise Bergh. Das geplante Überwachungssystem beraube die Menschen dieses Rechts.

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