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Schwindelnde Aussicht im Süden Stockholms

Publicerat fredag 5 februari 2010 kl 10.58
Skyview Gondel

Stockholm hat eine neue aussichtsreiche Attraktion. Im Süden der Stadt können schwindelfreie Besucher die Außenseite der kugelrunden Mehrzweckarena Globen in einer gläsernen Gondel befahren und aus 130 Meter Höhe das Panorama der schwedischen Hauptstadt genießen.



Mit leisem Zischen gleitet die gläserne Gondelkugel langsam an der gekrümmten Außenseite des weißen Globen in die Höhe. Den Insassen eröffnet sich die atemberaubende Aussicht auf Stockholm und seine südliche Umgebung. Man erkennt deutlich, auf welchen Inseln die Stadt gebaut ist und wie die Brücken, die sie verbinden, verlaufen. Die Fahrkarte für eine Viertelstunde schwindelndes Höhenerlebnis kostet für Erwachsene zwölf Euro.

Die Globenarena selbst wurde 1989 als das größte kugelförmige Gebäude der Welt eingeweiht. Ninna Engberg, Geschäftsführerin des Unternehmens Stockholm Globe Arena, das auch die Gondel betreibt, steht entspannt in der gläsernen Kugel. Ganz offensichtlich ist diese schwindelerregende Fahrt über die Mehrzweckarena nicht ihre erste.  

Imposante Mehrzweckhalle
„Globen ist immer noch das größte sphärische Gebäude der Welt. Es kommen viele Menschen aus anderen Ländern, um sich diese Architektur anzuschauen. Und wenn jetzt auch noch zwei gläserne Gondeln außen auf diesem Gebäude fahren, kommen noch mehr. Wenn man sowieso hierher kommt, sei es um essen zu gehen oder um ein Konzert zu besuchen, kann man auch mit der Gondel fahren. Das sind Erlebnismöglichkeiten für die ganze Familie!“

Das gesamte Gebäude der runden Mehrzweckhalle an sich ist imposant und zeichnet sich in der Stockholmer Skyline deutlich ab. Es hat eine Höhe von 85 Metern und einen Durchmesser von 110 Metern. Bei Sportveranstaltungen – zum Beispiel einem Eishockeyspiel  - haben 13 850 Zuschauer Platz, bei Musikshows ungefähr 16.000 Personen.

Bau mit Bergsteigern
Um die Gondel an der Außenseite der Veranstaltungshalle zu bauen, musste die Konstruktion aus Stahl, Beton und Glas verstärkt werden, erläutert Mats Grönlund, der für den „Anbau“ zuständig war: „Das war eine echte technische Herausforderung. Einerseits mussten wir den Stahl zur Verstärkung des Gebäudes dort hinauf befördern. Andererseits war auch die Montage der Gondelschienen auf der Außenseite ein schwieriges Stück Arbeit. Wir haben Bergsteiger damit beauftragt. Sie haben Stahlbalken von 200 Kilo 85 Meter in die Höhe geschleppt und verschraubt!“

Stockholms Stadtväter hoffen, dass die neue Attraktion „Skyview“ sich vor allem im Ausland zu einem wichtigen Hauptstadtsymbol mausern wird. „Der Bau der Gondel hat 79 Millionen Kronen gekostet“, rechnet Kultursenatorin Madeleine Sjöstedt, das sind rund 7,8 Millionen Euro. „Wir von der Stadt gehen davon aus, dass diese Ausgabe sich nach 15 bis 18 Jahren bezahlt gemacht hat. Die Einkünfte aus dem Kartenverkauf für die Gondeln teilt die Stadt sich mit der Betreibergesellschaft.“

Optimistische Stadtväter
Die Betriebskosten dieser neuen Sehenswürdigkeit werden voraussichtlich zwischen 500 000 und 700 000 Euro liegen. Mit 120 000 Besuchern jährlich sind sie gedeckt.

Madeleine Sjöstedt deutet an, dass dies kein Problem sein dürfte und vergleicht mit dem traditionsreichen Ort der Nobelfeierlichkeiten in der Stockholmer City: „Im Stadthaus haben wir 300 000 Besucher im Jahr! Ich bin überzeugt davon, dass viele Menschen mit den Globen-Gondeln fahren möchten und unsere Investition sich lohnt.“

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