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Olympische Winterspiele

Mit hohen Erwartungen in Vancouver

Publicerat fredag 12 februari 2010 kl 08.50
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Charlotte Kalla
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Bengt-Åke Gustafsson
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Ana Pärson

Schwedens Sportler sind mit hohen Erwartungen bei den Olympischen Winterspielen im kanadischen Vancouver angereist. Das nationale Olympische Komitee hat zehn Medaillen als Ziel ausgegeben. Einige davon könnten ganz besonders golden strahlen. Im Biathlon, Langlauf, Eishockey und den alpinen Wettbewerben gehören schwedische Sportlerinnen und Sportler zu den absoluten Topfavoriten.

Bei den vergangenen Winterspielen in Turin sind Schwedens Biathleten auf den Geschmack gekommen. Anna Carin Olofsson – genannt Aco – holte Gold. König Carl XVI. war Zeuge und der Sportreporte kann gar nicht mehr an sich halten und nennt Aco bei ihrem vollen Namen.

Die Schwedin gehört auch diesmal zu den Medaillenaspiranten. Doch zu den ganz heißen Favoriten zählt sicher ihre Mannschaftskameradin Helena Jonsson, die in dieser Saison den Weltcup souverän anführt und viele Wettbewerbe mit beeindruckender Sicherheit vor allem im Schieβen gewonnen hat. Auch die Tatsache, dass sie noch nie bei Olympischen Spielen gestartet ist, schreckt Jonsson nicht sonderlich: „Das ist vielleicht ein kleines Handicap, dass viele meiner stärksten Konkurrenten schon bei einer Olympiade waren. Aber das ist ein normaler Wettbewerb. Die Distanzen sind die gleichen, die Konkurrenten dieselben, der Abstand zur Scheibe, die Anzahl der Schüsse – alles wie bei anderen Wettbewerben eigentlich auch. Aber dann wird alles sicher zehn Mal schlimmer. Ich werde jedenfalls keine Zeitungen lesen.“

Unter Trainer Wolfgang Pichler, der ja schon mit Magdalena Forsberg Erfolge gefeiert hat, ist das gesamte schwedische Biathlonteam zu einem heißen Titelanwärter geworden.

Und endlich darf sich Schweden auch im Langlauf Hoffnungen machen. Charlotte Kalla ist in bestechender Form und brennt bereits auf die Olympischen Wettbewerbe: „Das ist superspannend. Ich freue mich schon sehr darauf. Das ist mein großes Ziel in dieser Saison. Und ich hoffe, dass ich in Form bin. Dann kann ich fröhlich sein, sowohl in der Loipe als auch außerhalb, weil die Olympiade so viel mehr ist als nur die Wettbewerbe.“

Kalla gehört mit dem 20Jährigen Talent Hanna Falk auch zu den Favoriten in der Damensprintstaffel. Und auch bei den Herren darf sich Schweden mit Emil Jönsson und Marcus Hellner große Hoffnungen machen.

Das allerhöchste der Gefühle wäre jedoch für Schweden die Goldmedaille im Eishockey, wie schon 1994 in Lillehammer und zuletzt auch in Turin. Der Trainer der Tre Kronor, Bengt-Åke Gustafsson war damals auch schon dabei: „Das Gefühl stellte sich damals in Turin erst ein, als wir vor Ort waren. Davor spürte ich überhaupt nichts. Da war nur Anspannung und das ist jetzt genauso. Das Gefühl wird sich wohl erst einstellen, wenn wir uns am Tag vor dem ersten Spiel versammeln.“

Hoffen auf "Foppa"

Immerhin kann Schweden auf seine Profis aus der NHL vertrauen, dazu noch der Held von Lillehammer Peter Forsberg und die stärksten Spieler der schwedischen Liga. Zu Beginn hat es Schweden übrigens mit Deutschland zu tun – eine vermeintlich machbare Aufgabe. Doch auch Trainer Gustafsson weiß, dass die stärksten Konkurrenten aus Russland und Gastgeberland Kanada kommen.“

Auch die Damenmannschaft darf sich Hoffnungen machen, selbst wenn sich hier Kanada in internationalen Wettbewerben bisher immer als eine Nummer zu groß erwiesen hat.

Im alpinen Skilauf ruhen die Hoffnungen vor allem auf Anja Pärson, die bei einigen Weltcupwettbewerben gute Form gezeigt hat und sich wohl vor allem mit der Amerikanerin Lindsey Vonn und der Deutschen Maria Riesch messen muss.

Der Optimismus kennt in Schweden jedenfalls kaum Grenzen. Selten zuvor hatte das Land so viele Medaillenchancen wie in Vancouver, weil auch die Sportler in den Disziplinen Curling, Snowboard und Freestyle zur Weltspitze gehören. Deshalb werden viele Schweden die nächsten Wochen gespannt vor dem Fernseher verbringen – auch wenn die meisten Wettbewerbe erst spät abends stattfinden.

Dieter Weiand

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