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Arbeitsmarktpolitik

Kritik an Job-Projekt

Publicerat torsdag 11 februari 2010 kl 10.02

Ein Arbeitsmarktprojekt der bürgerlichen Regierung erntet sozialdemokratische Kritik. Im laufenden Jahr sollen 40 000 Arbeitslose in kommunalen oder gemeinnützigen Organisationen ein Praktikum machen. Eineinhalb Monate des Jahres sind vergangen, und bisher wurden insgesamt nur 109 Personen vermittelt.

Mit dem Projekt sollen Arbeitslose den Kontakt zum Arbeitsmarkt behalten, beziehungsweise Menschen, die schon seit langem ohne Beschäftigung sind, sollen wieder einen Fuß ins tägliche Arbeitsleben bekommen. Ganz ähnlich also, wie die deutschen Ein-Euro-Jobs. 40 000 Praktikumsplätze in Altenheimen, Kindergärten, Park- und Forstverwaltungen sowie bei gemeinnützigen Vereinen sollen geschaffen werden. Die Organisation wurde dem Arbeitsamt übertragen, das Lars Stjernkvist, ehemals Generalsekretär der Sozialdemokraten und heute Bürgermeister der Stadt Norrköping, dazu anheuerte, mit Kommunen und anderen Interessenten Plätze auszuhandeln.

Wenige machen mit
Nach sechs Wochen Arbeit ist Stjernkvist kritisch: „Ein paar wenige Gemeinden und einige andere öffentliche Arbeitgeber haben Praktikanten angestellt. Aber das Projekt ist bislang überhaupt noch nicht so angelaufen, wie es gedacht war“, sagt Stjernkvist. Das Problem sei – wie so oft – das liebe Geld. Die Arbeitgeber sollen die Praktikumsplätze ohne Aufwandsentschädigung bereitstellen – schließlich erhalten sie ja drei bis sechs Monate lang unbezahlte Arbeitskraft. Doch Kommunen und Organisationen sehen die Praktikanten vor allem als Belastung. „Man sagt mir, dass es extrem schwierig ist, das durchzuziehen, wenn man nicht jemanden finanziert bekommt, der die Praktikanten anleitet. Ohne Finanzierung ist ein solches Projekt schwierig, viele Gemeinden haben Personal abbauen müssen.“

"Honorar wäre gut"
Der Städte- und Gemeindeverband ist jedoch weniger besorgt als Lars Stjernkvist. Solche Projekte brauchten immer etwa drei Monate, bis sie liefen, heißt es dort. Allerdings, das meint man auch hier, sei ein kleines Honorar für diejenigen Arbeitgeber, die Praktikumsplätze schafften, sicher sehr gut.
Lars Stjernkvist geht jedoch weiter in seiner Kritik. Gebraucht werde auch ein begleitendes Schulungsprogramm für die Teilnehmer: „Andernfalls glaube ich, es wird sehr schwer werden, die geplante Menge an Plätzen bereitzustellen und eine gescheite Qualität in das Programm zu bringen. Das kann sehr, sehr schwierig werden“, so Stjernkvist.

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