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Energie

Windkraft im Aufwind

Publicerat onsdag 12 juli 2000 kl 12.43

Drei Viertel der schwedischen Bevölkerung stehen der Windkraft als Energiequelle positiv gegenüber und können sich deren Ausbau vorstellen. Das hat eine Untersuchung der Universität Göteborg ans Licht gebracht. Dass dies bald Wirklichkeit werden könnte, ist wahrscheinlich. Nach Recherchen der schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter sind derzeit 1800 neue Windkraftwerke in der Planung.

500 Windkraftwerke gibt es zurzeit in Schweden, mehr als drei Mal so viele, nämlich 1800, sind in der Planung. So das Ergebnis der Recherchen von Dagens Nyheter. Kämen sie ans Netz, würden die Windräder mehr als 20 Mal so viel Strom produzieren wie heute. Das entspräche ungefähr der Menge, die das Kernkraftwerk Barsebäck herstellt.

Die größten Pläne hat die kleine Firma Bohus Energi aus Hamburgsund an der Westküste Bohusläns. 700 Werke stehen auf ihrer Planungsliste: an der Ostküste Upplands nördlich von Stockholm und in Lappland. Der Knackpunkt liegt in der Finanzierung. 10 Milliarden Kronen würde es kosten, die Pläne umzusetzen, immerhin 2,5 Milliarden Mark. Mit der Regierung hat Geschäftsführer Sven-Olov Granholm deshalb schon Kontakt aufgenommen. Denn der Staat unterstützt die Produktion von erneuerbaren Energien. Er beteiligt sich mit 15 Prozent an den Baukosten. Eine Unterstützung die wichtig ist, findet Andreas Wickman von der Firma Vindkompaniet. Er schätzt, dass jede produzierte Kilowattstunde erst einmal vier Kronen an Investitionsmitteln verschlingt.

Auf Gotland, wo die Windräder am dichtesten stehen, sieht man dem weiteren Ausbau mit gemischten Gefühlen entgegen. Kämen weitere Anlagen zu den bereits 140 Windrädern hinzu, würden alle zusammen mehr Elektrizität produzieren als die Ostseeinsel benötigt, sagt Christer Liljegren von Geab.

Denn der Nachteil der Windkraft liegt darin, dass nicht die Nachfrage die Produktion steuert sondern der Wind. Bei starkem Wind und wenig Nachfrage muss deshalb die produzierte Strommenge über ein Festlandkabel ausgeglichen werden, um das System stabil zu halten. Würden weitere Windräder gebaute, könnte dies die Schließung einzelner Werke in solchen Situationen bedeuten.

Agnes Bührig

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