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Sydkraft sucht Alternativen

Publicerat tisdag 21 augusti 2001 kl 12.54

Bis zum Jahre 2010 will Schweden seine Kernkraftwerke vom Netz genommen haben. Ein Reaktor in Bärsebäck am Öresund ist bereits abgeschaltet, der zweite wird schnellst möglich vom Netz genommen. Anlass für den Betreiber, das Unternehmen Sydkraft, sich nach Alternativen in der Stromerzeugung umzusehen.

Die Betriebszeit des zweiten Reaktors ist nur eine Frage der Zeit, in zwei Jahren könnte er vom Netz sein. Zum einen ist der Ausstieg aus der Kernkraft per Volksabstimmung beschlossen, zum anderen machen die Dänen Druck. Das Kraftwerk liegt direkt an der Landesgrenze am Öresund, gegenüber der dänischen Hauptstadt.

Aber der Betreiber muss nicht nur die fehlende Kernkraft ersetzen, sondern sich auch auf einen wachsenden Stromverbrauch der Haushalte und der Industrie vorbereiten.

Lars Fritjof, Konzernchef von Sydkraft verrät das alternative Konzept des Unternehmens: „Wir planen in den kommenden acht bis zehn Jahren, Gaskraftwerke mit einer Kapazität von 500-1000 Megawatt zu bauen. Das entspricht etwa der Kapazität von 1 1/2 Reaktoren in Barsebäck.“

Drei bis sechs Gaskraftwerke mittlerer Größenordnung müssten gebaut werden, um die Energie aus ein und einem halben Reaktor vom Barsebäckformat zu ersetzen. Der Konzern will deshalb die Gasimporte seiner Tochter Sydgas erhöhen und an der Westküste zwischen Malmö und Göteborg Gaskraftwerke bauen.

Vor dem Hintergrund der Debatte über das Kyotoabkommen und den Kampf gegen die Kohlendioxidemissionen erscheinen die Pläne wenig plausibel, aber Lars Fritjof sieht keine andere Möglichkeit: „Global gesehen sind Gaskraftwerke das geringere Übel. Die Ausstöße von Kohlendioxid bei Gas sind wesentliche geringer als bei Kohle und Öl. Im internationalen Vergleich handelt es sich also um viel geringere Emissionen.“

Die Frage ist allerdings, ob der skandinavische Nachbar damit zufriedener ist. Die neuen Gaskraftwerke lägen dann zwar nicht mehr, wie das Kernkraftwerk Barsebäck am Öresund, aber immerhin in erheblicher Nähe zur dänischen Landesgrenze, nämlich am Kattegatt.

Gundula Adolfsson

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