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Einzelhandel

Grenzhandel mit Norwegen schlägt Rekorde

Publicerat torsdag 11 mars 2010 kl 11.27
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Am deutlichsten ist der Preisunterschied bei Fleisch. Foto: Jan Andersson/SR.
Leif Säter. Foto: Jan Andersson/SR.
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Leif Säter. Foto: Jan Andersson/SR.

Die Norweger kaufen weiterhin wie nie zuvor in Schweden ein. Im vergangenen Jahr belief der Grenzhandel auf umgerechnet gut 1,3 Milliarden Euro. Gemessen an 2008 eine Zuwachs um 15,7 Prozent. Für dieses Jahr rechnen die Einzelhändler mit weiteren Rekorden. Im westschwedischen Strömstad wird die Hälfte des gesamten Grenzhandels mit Norwegen getätigt.

Aber der bisherige Einkaufsboom hat im vergangenen Jahr auch in Nordby ein paar Kilometer von der Grenzstadt Svinesund entfernt einen Bauboom ausgelöst. Ein großes Einkaufszentrum wurde eröffnet.

Hackfleisch und Koteletts
Dort geht Ragnhild Günther aus der norwegischen Stadt Halden Einkaufen: „Ich kaufe vor allem Fleisch. Eigentlich bin ich recht selten hier, nur wenn wir unsere Fleischvorräte aufgegessen haben. Fleisch, Toilettenpapier und Haushaltspapier sind in Schweden billiger als zuhause“, sagt sie.

Ein anderer Einkaufstourist, Leif Säter, denkt ähnlich: „Bei Fleisch kann man allerlei sparen“, sagt er. „Wenn man zusätzlich den Umrechnungskurs berücksichtigt, ungefähr 24 Prozent.“

Die beiden großen Lebensmittelgeschäfte in Nordby bieten in zahlreichen Kühlregalen verschiedene Fleischprodukte an. Die Werbe- und Informationsschilder sind durchweg auf Norwegisch. Der Handel ist ausschließlich auf die norwegischen Kunden ausgerichtet.

Von 1,3 Milliarden Euro, die das Norwegische Statistische Zentralamt als Wert des Grenzhandels angibt, steht der Verkauf innerhalb von Strömstad für knapp die Hälfte, rund 0,6 Milliarden. Die Supermärkte investieren weiter, und das ganze Einkaufszentrum expandierte im Frühling 2009 kräftig. Die 110 Einzelhandelsgeschäfte dort haben jetzt 1 500 Mitarbeiter.

Weniger Abgaben, günstiger Wechselkurs
Der Geschäftsführer des Zentrums, Ståle Lövheim, lebt auf der anderen Seite der Grenze in Norwegen und fährt zur Arbeit nach Schweden. „Wir sind sehr zufrieden. Im vorigen Jahr konnten wir einen 40-prozentigen Zuwachs verzeichnen!“

Auch für dieses Jahr sei die Prognose gut, fügt Lovheim hinzu: „Wir rechnen mit einer Steigerung von 25 Prozent aufgrund des Ausbaus des Einkaufszentrums. Generell ist unser Erfolg auf die höheren Steuern für eine Reihe von Produkten in Norwegen zurückzuführen. Schweden ist in dieser Beziehung für die Verbraucher günstiger. Außerdem ist die norwegische Krone stark. Unsere Kunden bekommen also nicht nur billigere Lebensmittel sondern machen auch einen Kursgewinn.“ 

Viele der zwei Millionen Norweger, die im Einzugsgebiet von Nordby wohnen, kommen zum Großeinkauf ins Zentrum.

Tove Spången aus Drammen packt gerade drei Pakete Frühstücksspeck in ihren Einkaufswagen und bestätigt: „Bacon und überhaupt alle Lebensmittel sind in Schweden günstiger als zuhause. Ich glaube das meiste kostet ungefähr die Hälfte. Aber ich weiß nicht, ob es auch genauso gute Ware ist“, lacht sie.

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