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Tarifverhandlungen

Einzelhandelsstreik zu Ostern

Publicerat måndag 22 mars 2010 kl 09.45
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Ulf Bengtsson, Sveriges Ingenjörer; Cecilia Fahlberg, Unionen und Anders Narvinger, vom Arbeitgeberverband Teknikföretagen.
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Fraglich, ob der Hase Eier kaufen kann...

Update 11:27

Die Gewerkschaft des Einzelhandels hat für den 1. April den Beginn von landesweiten Streiks angekündigt. Sollte bis zum 31. März kein Tarifvertrag geschlossen sein, treten 5 000 Einzelhandelsangestellte in 79 Geschäften in ganz Schweden am Gründonnerstag in den Ausstand, teilte die Gewerkschaft mit. Betroffen sind auch Einzelhandelslager.

Hintergrund sind die derzeit unterbrochenen Tarifverhandlungen. Die Arbeitgeberseite hatte die Verhandlungen über ein Anschlussabkommen zu dem am Monatsende ablaufenden Vertrag ausgesetzt, weil die Industrie für die Arbeiter bislang kein „Vorbildabkommen“ erzielen konnte. Traditionell fungiert der Tarifvertrag der Industriearbeiter als Fingerzeig für die Lohn- und Gehaltsniveaus in allen anderen Branchen. Die Einzelhandelsgewerkschaft richtete scharfe Kritik an die Arbeitgeber. Diese blockierten das Recht auf freie Verhandlungen.

In die Tarifverhandlungen war am Wochenende zunächst Bewegung gekommen. Für die Angestellten in der Industrie wurde ein Abkommen über Gehaltserhöhungen in Höhe von 2,6 Prozent auf eine Laufzeit von 18 Monaten vereinbart.

„Wir sind zufrieden mit dem Gehaltsniveau und damit, dass wir generelle Erhöhungen erreichen konnten. Auf diese Weise hat jedes einzelne Mitglied Teil. Außerdem wurden Mittel für Kompetenzentwicklung veranschlagt“, kommentierte die Vorsitzende der Industrie-Angestelltengewerkschaft Unionen, Cecilia Fahlberg. Die Arbeitgeberseite sprach von einem Vertrag „an der Obergrenze, aber dennoch akzeptabel“.

Das Tarifabkommen für die Angestellten führte jedoch zu Unstimmigkeiten zwischen den Gewerkschaften. Die Arbeitergewerkschaften der Industrie sind unzufrieden über das Vorpreschen der Angestellten. Traditionell werden die Tarifverhandlungen der verschiedenen Branchen parallel für alla Mitarbeiter geführt. Für die Industriearbeiter wird am Montag oder Dienstag ein neuer Vermittlervorschlag erwartet. Strittig ist hier neben der Frage, ob zentrale Lohnerhöhungen vereinbart werden, vor allem die Anwendung von Leiharbeitern nach Kündigungen regulären Personals.

Auch die Forstindustriegewerkschaften haben Kampfmaßnahmen angekündigt. Sollte kein Vertrag erreicht werden verweigern die Mitarbeiter der Forstunternehmen ab dem 5. April jegliche Überstunden.

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