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Gesetzesänderung geplant

Unterlassene Hilfeleistung nicht illegal

Publicerat torsdag 3 juni 2010 kl 12.33
Utredningen föreslår ökad insyn i förundersökningar. Foto: Jack Mikrut/Scanpix.

Die Anklage gegen einen 20-jährigen Mann aus Nyköping, der die Vergewaltigung einer 14-Jährigen durch einen anderen Mann beobachtet, jedoch nicht angezeigt hatte, hat in Schweden erneut Diskussionen über eine Gesetzesänderung entfacht.

Generell sind Bürger in Schweden zwar verpflichtet, beim Beobachten schwerer Verbrechen die Polizei zu alarmieren. Anzeigen wegen Unterlassen einer Meldung waren bisher jedoch auβerordentlich selten, und die Pflicht, helfend einzugreifen, gibt es bisher überhaupt nicht.Das Fehlen eines Gesetzes über unterlassene Hilfeleistung ist mehrfach als Ausdruck mangelnder Zivilcourage kritisiert worden. Die bürgerliche Regierung will das Gesetz jetzt entsprechend erweitern. Im vergangenen Herbst war eine Untersuchung mit dem Ziel in Auftrag gegeben worden, einen Gesetzesvorschlag zu formulieren, der die Bürger zum Eingreifen zwingt. Im Februar nächsten Jahres soll die Untersuchung vorliegen.

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